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Aktuelle Informationen rund um Ihre Stadtwerke:

Dezember 2019 – Feldbegehung im Wasserschutzgebiet Fuchsthal

Die frühe Einsaat fördert den Regenwurm – Vielfältige Zwischenfrüchte und Untersaaten schützen Fuchsthaler Trinkwasser

Wasserburg am Inn: Landwirte und die Stadtwerke Wasserburg arbeiten im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal seit Jahren gemeinsam an der Verringerung des Nitrateintrags ins Grundwasser.

Nun trafen sich die Partner der Freiwilligen Kooperation zum Trinkwasserschutz auf Äckern bei Hebertsham in der Gemeinde Eiselfing, um sich über das Gelingen der Wasserschutzmaßnahmen im Jahr 2019 auszutauschen.

Landwirt Josef Sonnenholzner hatte hier auf einem zweigeteilten Feld zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Sommer Zwischenfrüchte ausgesät. So konnte die Entwicklung zu versetzten Saatzeitpunkten nach Wintergerste auf der einen und Winterweizen auf der anderen Seite verglichen werden. „Die langen Tage im Juli geben der Zwischenfrucht nach Wintergerste einen großen Vorsprung“ berichtete Sonnenholzner. „Sofort nachdem das Stroh abtransportiert war, habe ich die Stoppeln bearbeitet und kurze Zeit später vor einem vorhergesagten Regen eingesät“, fügte der Milchviehhalter hinzu. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre ist er überzeugt, dass das System mit früher Einsaat „eigentlich immer klappt, da in der Regel noch Restfeuchte im Boden ist“.

„Die passende Bodenbearbeitung und ein frühzeitiger Anbau von Zwischenfruchtmischungen sind die wichtigsten Voraussetzungen, damit dann auch eine optimale Durchwurzelung des Bodens sichergestellt wird“, erklärte Wasserschutzberater Philipp Maier vom Agrarbüro Ecozept aus Freising, der das Projekt leitet. Dadurch könne möglichst viel überschüssiges Nitrat in der Pflanzenmasse gebunden werden. Erst im nächsten Frühjahr bei wärmeren Temperaturen wird der Großteils über den Winter abfrierende Bewuchs wieder zersetzt und die Nährstoffe kommen der Folgekultur Mais zu Gute.

Die Teilnehmer konnten sich auf der Fläche von Sonnenholzner von der guten Bodenstruktur und Durchwurzelung überzeugen. Der Zwischenfruchtanbau bietet dem Betriebsleiter auch ein sinnvolles Zeitfenster für die Ausbringung von Gülle auf Ackerflächen. Dies bestätigen die jährlich von Ecozept durchgeführten Bodenproben im Herbst, die nach Nitrat-Stickstoff untersucht werden. „Die Zwischenfrüchte liefern jedes Jahr die niedrigsten Werte und können bei früher Aussaat auch moderate Güllegaben sehr gut verwerten“, berichtet Zwischenfruchtexperte Maier. Dadurch werde „die Bodenbiologie gleich mehrfach belebt“, was „der langfristigen Bodenfruchtbarkeit zu Gute kommt“.

Zweites Thema der Feldbegehung waren die Untersaaten auf Maisflächen. Auf den Flächen von Rupert Vodermaier und Heinrich Maier konnten verschieden üppige Grasbestände verglichen werden. Die Teilnehmer diskutierten gemeinsam über die wahrscheinlichen Ursachen dieser Unterschiede. Seit mehreren Jahren werden im Gebiet kurz nach der Maisaussaat im Juni Gräser in den wachsenden Mais eingesät. Schon während des Sommers sollen die Gräser ihr Wurzelsystem ausbilden. Nach der Maisernte können sie sich dann richtig entwickeln und bilden einen schützenden Pflanzenteppich, der Nährstoffausträge vermeidet. Herr Vodermaier und Maier waren mit der Untersaat und den davon unberührt guten Maiserträgen auf ihren Feldern zufrieden. „Die Untersaaten sind eine sehr anspruchsvolle ackerbauliche Maßnahme, haben dieses Jahr aber überall funktioniert“, fasste Philipp Maier zusammen. Mit einer gewissen Spannbreite der Herbstentwicklung müsse man leben und im nächsten Frühjahr können auch bis dato schwächere Bestände noch gehörig anschieben.

Josef Mayer, Betr

iebsleiter des Wasserwerkes der Stadtwerke Wasserburg, zeigte sich überzeugt von dem Wert der Freiwilligen Kooperation. “Die Nitratwerte in den Brunnen sind stabil mit leicht sinkender Tendenz”, betonte er. Er fügte aber auch hinzu, dass “die Landwirte ihre Anstrengungen unbedingt fortführen müssen, weil man im Fuchsthaler Grundwasser heute erst misst, was vor vielen Jahren auf den Flächen passiert ist”. “Deshalb wird sich die Bedeutung der gelungenen Winterbegrünungen von 2019 erst langfristig in den Analysewerten des Trinkwassers widerspiegeln können”, sind sich Mayer und sein Stellvertreter Thomas Bernhart sicher.

Die Landwirte wiederum sind sich durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Kooperation der Puffer- und Filterfunktion ihrer Böden immer mehr bewusst. Der Boden soll ganzjährig vor Auswaschung geschützt werden. Dafür werden sie weiter daran arbeiten, die Praxistauglichkeit der Grundwasserschutzmaßnahmen zu verbessern.

November 2019 – Strompreise 2020

Schon seit Wochen wird es über diverse Medien verbreitet: Für Stromkunden in Deutschland werden sich die Strompreise ab 2020 wieder erhöhen. Nachdem nun Ende Oktober alle gesetzlichen Abgaben, Umlagen und Steuern veröffentlicht wurden, haben auch die Stadtwerke Wasserburg a. Inn ihre Kalkulation für das nächste Jahr abgeschlossen. Und leider ist auch bei den Stadtwerken Wasserburg eine Strompreiserhöhung unumgänglich.

Ein Großteil des Stromes, den die Stadtwerke an ihre Kunden vertreiben, wird weit im Voraus an der Strombörse in Leipzig eingekauft. Leider sind in den letzten Jahren die Strompreise an der Börse stetig angestiegen, so dass sich eben auch die Beschaffungskosten der Stadtwerke kontinuierlich erhöht haben. Warum die Börsenpreise seit einigen Jahren steigen, dafür gibt es mehrere Gründe. Anfang 2016 waren die Preise auf einen Tiefstand von rund 20 Euro je Megawattstunde gefallen. Damals gab es ein gewaltiges Überangebot an Strom aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken, weil der Markt mit grünem Strom aus Wind- und Photovoltaikanlagen übersättigt war. Dies hatte zur Folge, dass viele Stromproduzenten unrentable Kraftwerke außer Betrieb genommen haben, wodurch sich die angebotene Energiemenge über die Jahre reduziert hat, was wiederum den Preis nach oben getrieben hat. Aber auch die Betriebskosten wie Öl, Gas und Steinkohle sind sprunghaft gestiegen.

Ein weiterer Faktor für die gestiegenen Börsenstrompreise ist vor allem aber auch der CO2-Preis. Der Preis für die Zertifikate, die Stromproduzenten im Rahmen des europäischen Emissionshandels beim Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids vorweisen müssen, ist kräftig geklettert: Anfang 2018 lag dieser Preis z.B. noch bei 7,5 Euro je Tonne, bis Anfang November 2019 ist er auf rund 25 Euro je Tonne angestiegen.

Die steigenden Strombezugskosten sind aber nur zum Teil für die Preiserhöhung verantwortlich. Auch die steigende EEG-Umlage und für Kunden im fremden Netzgebiet die steigenden Netzentgelte tragen zur Preiserhöhung bei. Die EEG-Umlage macht ungefähr ein Viertel des Strompreises aus und finanziert die festen Vergütungen, die Ökostrom-Produzenten für die Einspeisung ihres Stroms, bislang unabhängig vom Marktpreis, bekommen. Sie erhöht sich 2020 um 0,35 Cent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde.

Die Netzentgelte, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen, entwickeln sich im Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg a. Inn leicht rückläufig, was an die Stromkunden über den Strompreis auch weitergegeben wird. Das ist auch der Grund, warum die Preise für Kunden im Umland stärker ansteigen, dort erhört der Netzbetreiber die Netzentgelte.

Wie sich die gesetzlichen Abgaben, Umlagen und Steuern sowie die im Strompreis enthaltenen Netzentgelte im Einzelnen entwickeln, kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:

Strompreisbestandteile 2019 vs 2020 – Eintarifzähler (Standardlastprofil – alle Angaben in Netto):

E I G E N E S NETZ
2019 2020 Veränderung
Gesetzliche Abgaben, Umlagen und Steuern:
Stromsteuer 2,05 2,05 0 Cent/kWh
EEG-Umlage 6,405 6,756 0,351 Cent/kWh
KWKG-Umlage 0,28 0,226 -0,054 Cent/kWh
§19 StromNEV-Umlage 0,305 0,358 0,053 Cent/kWh
Offshore-Haftungsumlage 0,416 0,416 0 Cent/kWh
AbLaV-Umlage 0,005 0,007 0,002 Cent/kWh
Konzessionsabgabe 1,32 1,32 0 Cent/kWh
Netzentgelte:
Netznutzung Arbeitspreis 6,49 6,18 -0,31 Cent/kWh
Netznutzung Grundpreis 30,00 30,00 0 Euro/Zähler
Messstellenbetrieb 8,00 8,00 0 Euro/Zähler

 

F R E M D E S NETZ 2019 2020 Veränderung
Gesetzliche Abgaben, Umlagen und Steuern:
Stromsteuer 2,05 2,05 0 Cent/kWh
EEG-Umlage 6,405 6,756 0,351 Cent/kWh
KWKG-Umlage 0,28 0,226 -0,054 Cent/kWh
§19 StromNEV-Umlage 0,305 0,358 0,053 Cent/kWh
Offshore-Haftungsumlage 0,416 0,416 0 Cent/kWh
AbLaV-Umlage 0,005 0,007 0,002 Cent/kWh
Konzessionsabgabe 1,32 1,32 0 Cent/kWh
Netzentgelte:
Netznutzung Arbeitspreis 5,44 5,88 0,44 Cent/kWh
Netznutzung Grundpreis 65,70 69,54 3,84 Euro/Zähler
Messstellenbetrieb 9,00 9,00 0 Euro/Zähler

 

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn haben ihre neuen Strompreise sehr gewissenhaft kalkuliert. Es werden Kostensteigerungen aber auch Kostenminderungen weitergereicht. Die Stadtwerke versichern, dass sie auch in Zukunft faire Preise anbieten und hoffen, dass ihnen ihre Kunden auch weiterhin die Treue halten.

Die ab 01.01.2020 gültigen Preise aller Stromprodukte werden in der Ausgabe der Wasserburger Heimachtnachrichten vom 22.11.2019 und in der Ausgabe der Wasserburger Zeitung vom 18.11.2019 bekanntgeben. Die neuen Preisblätter finden Sie aber auch auf der Internetseite der Stadtwerke Wasserburg a. Inn (www.stadtwerke-wasserburg.de).

Sollten Sie Fragen zur den Strompreisen haben, stehen die Mitarbeiter der Kundenberatung unter der Telefonnummer 08071 9088 0 jederzeit gerne zur Verfügung. Per E-Mail erreichen Sie die Stadtwerke unter info@stadtwerke-wasserburg.de.

 

Hier können Sie die offizielle öffentliche Bekanntgabe der Strompreise 2020 einsehen: Öffentliche Bekanntgabe Strompreise 2020

Freitag, 14.09.2018 – 18 Uhr

Die Trinkwasser-Abkochverfügung für den Stadtteil Burgau ist ab sofort aufgehoben!

Da die im Versorgungsnetz gemessenen Chlorwerte der vorgegebenen Konzentration entsprechen, ist nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim die Abkochverfügung für die Burgau ab sofort (Freitagabend, 14.09.2018) aufgehoben.

Wie berichtet, wurde den Stadtwerken am späten Donnerstagnachmittag vom Labor mitgeteilt, dass bei einer routinemäßig durchgeführten Wasserprobe Keime festgestellt wurden. Die Stadtwerke haben daraufhin in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt umgehend eine Abkochverfügung für den Stadtteil Burgau erlassen und am Freitagmorgen mit der Chlorung des Trinkwassers begonnen. Auch weitere Wasserproben wurden und werden genommen. Die Chlorung des Trinkwassers wird erst aufgehoben, nachdem ausschließlich keimfreie Wasserproben vorliegen.

Die Chlorung ist ein nach der Trinkwasserverordnung zugelassenes Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Bei der Verwendung des gechlorten Wassers ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Herrn Josef Mayer, Betriebsleiter Wasserwerk, Telefon-Nr. 08071 90 88 11 wenden.

 

Donnerstag, 13.09.2018

Stadtwerke Wasserburg a. Inn – Keime im Trinkwasser in der Burgau

Bei einer routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung wurden in der Burgau Keime im Trinkwasser festgestellt. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim muss daher vorsorglich das Trinkwasser abgekocht und gechlort werden. Betroffen ist aktuell nur die Burgau, die anderen Wasserburger Stadtteile müssen das Trinkwasser derzeit nicht abkochen.

Die Abnehmer werden aufgefordert

– Wasser für die Verwendung als Trinkwasser
– Wasser für die Zubereitung von Getränken, Nahrung, insbesondere für Säuglinge, alte und kranke Menschen
– Wasser zum Abwaschen von Salaten, Obst und Gemüse
– Wasser zum Spülen von Gefäßen, in den Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden (es sei denn es werden Geschirrspülmaschinen verwendet)
– Wasser zum Zähneputzen und zur Mundpflege nur abgekocht

zu verwenden, bis eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist.

Dazu sollte das Wasser sprudelnd aufgekocht werden und anschließend eine Abkühlzeit von mindestens zehn Minuten eingehalten werden, um eventuell vorhandene Keime wirksam abzutöten. Eine Ursache für die Verkeimung kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Sobald das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden muss, werden die Stadtwerke entsprechend darüber informieren.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Mayer, Betriebsleiter Wasserwerk unter der Telefon-Nummer 08071 / 9088 11 jederzeit zur Verfügung.

November 2017

Strompreise 2018 bleiben stabil

Im Laufe des Oktobers wurden die einzelnen gesetzlichen Umlagen und Abgaben, welche im Strompreis enthalten sind, bekanntgegeben. Die EEG-Umlage sinkt leicht von 6,88 Cent auf 6,792 Cent pro Kilowattstunde (kWh) auch die KWKG-Umlage sowie die Umlage nach § 19 StromNEV sinken jeweils um ca. 0,09 Cent / kWh. Die sogenannte Offshore-Umlage und die Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV werden dagegen leicht erhöht.

Die Netznutzungsentgelte, welche der Netzbetreiber vom Stromvertrieb für die Durchleitung des Stromes verlangt, werden jährlich neu berechnet und von der staatlichen Aufsichtsbehörde streng geprüft und erst nach deren Genehmigung endgültig festgelegt. Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn haben in ihrer Rolle als Netzbetreiber die vorläufigen Netzentgelte für das Jahr 2018 bereits berechnet. Voraussichtlich werden sich die Netzentgelte um ca. 4 % erhöhen.

Trotz dieser voraussichtlich steigenden Netzentgelte werden die Stadtwerke Wasserburg a. Inn ihre Strompreise im eigenen Netz aber stabil halten und keine Änderung vornehmen. Die Netzentgelte für die Belieferung der Kunden, die sich außerhalb von Wasserburg befinden, werden nach derzeitigem Kenntnisstand leicht sinken, so dass auch diese Kunden mit stabilen Strompreisen rechnen können.

Weitere Informationen zu den im Strompreis enthaltenen Abgaben, Umlagen und Steuern sind auf der Internetseite www.netztransparenz.de nachzulesen.

Für Fragen zu den Strompreisen der Stadtwerke Wasserburg a. Inn, stehen der Mitarbeiter/innen der Kundenberatung jederzeit gerne zur Verfügung, Telefon-Nr. 0 80 71 / 90 88 – 0 oder per E-Mail an info@stadtwerke-wasserburg.de

Juni 2017 – 1.000ster Inn.Strom

+ Kunde aus Amerang

Bereits seit einigen Jahren beliefern die Stadtwerke Wasserburg a. Inn auch Kunden außerhalb ihres eigenen Netzes mit Strom. Vor kurzem wurde nun der 1.000-ste Vertrag unterschrieben. Die Familie Fischer aus Amerang wurde aufgrund einer Anzeige im Gemeindeblatt auf die Stadtwerke Wasserburg aufmerksam. Herr Fischer holte weitere Informationen ein und entschloss sich zum Wechsel des Stromanbieters. Dabei konnte sich Familie Fischer persönlich davon überzeugen, dass dies ganz unkompliziert und selbstverständlich ohne Unterbrechung der Stromversorgung von statten geht. Nur eine Unterschrift war notwendig um künftig von den Stadtwerken Wasserburg a. Inn versorgt zu werden. Da wusste Herr Fischer aber noch nichts von
seinem Glück, der 1.000 Kunde zu sein. „Es freut mich, dass unsere Stadtwerke auch Bürgerinnen und Bürger außerhalb von Wasserburg a. Inn mit ihren Angeboten überzeugen können“, so der 1. Bürgermeister Michael Kölbl. Als kleines Dankeschön überreichte Bürgermeister Kölbl, der Familie Fischer einen Präsentkorb sowie Freikarten für einen Ausflug ins Badria.

Vor Ort stets gut versorgt – so lautet das Motto der Stadtwerke. Aber nicht nur der persönliche Kontakt ist ein großer Vorteil gegenüber einem Konzern oder einer „Internetfirma“, auch der Preis überzeugt die Kunden der Stadtwerke Wasserburg a. Inn und so wirkt sich ein Wechsel fast immer auch positiv auf den Geldbeutel aus.

Die nun schon über 1.000 Kunden außerhalb des Wasserburger Netzgebietes verteilen sich hauptsächlich auf die umliegenden Gemeinden wie Eiselfing, Griesstätt, Amerang, Babensham, Edling, Pfaffing, Albaching und Rott a. Inn. Mit einem Wechsel zu den Stadtwerken Wasserburg a. Inn kann jeder Bürger ganz einfach einen Beitrag zur Förderung der Region leisten. Die Stadtwerke Wasserburg engagieren sich vor Ort, setzen sich für Vereine und ortsansässige Firmen ein, sie erhalten und schaffen Arbeits- und Ausbildungsplätze, fördern die regionale Wirtschaft und betreiben neben den Geschäftszweigen Strom und Wasser das beliebte Bade-, Sport- und Freizeitzentrum Badria. Das Badria ist nicht nur ein Anziehungspunkt für Feriengäste, es bietet vor allem auch für Bürgerinnen und Bürger aus Wasserburg und den umliegenden Gemeinden tolle Freizeit-, Sport- und Wellnessangebote – vor Ort und zu günstigen Preisen.

November 2017

Zählerablesung Strom und Wasser

Die Stadtwerke Wasserburg a.Inn weisen darauf hin, dass sie in ihrem Netzgebiet in der Zeit von Montag, 20. November, bis einschließlich Freitag, den 15. Dezember 2017, die jährliche Zählerstandsablesung für Strom und Wasser bzw. Abwasser durchführen. Für die Zählerablesung wird ausschließlich Personal der Stadtwerke Wasserburg a. Inn eingesetzt. Bitte lassen Sie sich im Zweifelsfall immer den Dienstausweis des Ablesers zeigen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke führen diesen mit und zeigen ihn auf Nachfrage gerne vor. Die Stadtwerke bitten außerdem darum, dass im genannten Zeitraum darauf geachtet wird, dass der Zähler frei zugänglich ist. Kunden, die bereits jetzt wissen, dass sie nicht erreichbar sind, werden gebeten, die jeweiligen Zählerstände selbst abzulesen und den Stadtwerken zu melden.

– Telefonisch unter 0 80 71 / 90 88 – 0

– per Fax an 0 80 71 / 90 88 – 33 – Formular Zählerstandsmitteilung (ausfüllen und faxen)

– per E-Mail an info@stadtwerke-wasserburg.de

 

Sollte bis 16.12.2017 kein Zählerstand vorliegen, muss der Verbrauch für das aktuelle Jahr geschätzt.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Ihre Stadtwerke Wasserburg a. Inn

November 2016

Information zu den Strompreisen 2017

Im neuen Jahr werden sich die staatliche Abgaben, Umlagen und Steuern um ca. einen halben Cent pro Kilowattstunde erhöhen, vor allem aber werden sich die Netzentgelte deutlich erhöhen. Eine wesentliche Ursache für die steigenden Netzkosten ist, dass aufgrund des starken Wachstums der Erneuerbaren Energien die Verteilernetze massiv aus- und umgebaut werden müssen. Immer mehr Anlagen, die Strom aus Erneuerbaren Energien liefern, müssen an das Netz angeschlossen werden. Strom aus Wind und Sonne wird außerdem zunehmend dezentral und teilweise verbrauchsfern erzeugt. Deshalb muss auch das Übertragungsnetz ausgebaut werden, um den Strom zu den Verbrauchszentren transportieren zu können. Die Netzentgelte werden von den staatlichen Regulierungsbehörden insbesondere mit Blick auf Kosteneffizienz streng geprüft und genehmigt.

Keine Strompreisänderung im Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg a. Inn:

Die staatlichen Umlagen, Steuern und Abgaben erhöhen sich in Summe um fast 0,5 Cent / kWh, dies liegt vor allem an der erneut steigenden EEG-Umlage auf 6,88 Cent / kWh. Auch die Netzentgelte im Stadtgebiet werden sich im nächsten Jahr erhöhen. Im Bereich der SLP-Kunden (Standardlastprofil-Kunden unter 100.000 kWh Verbrauch) wirkt sich dies voraussichtlich durch die Einführung eines Grundpreises in Höhe von 30 Euro / Zähler, die künftig der Stromvertrieb an den Netzbetreiber pro Stromkunden zahlen muss, aus. Die endgültigen Netzentgelte können aber erst im Dezember berechnet werden. Aufgrund der positiven Entwicklung der Stromeinkaufspreise der letzten Jahre, werden die Stadtwerke Wasserburg a. Inn aber versuchen diese Kostensteigerungen damit aufzufangen und die Strompreise im Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg a. Inn zum Jahreswechsel nicht erhöhen.

Strompreiserhöhung im fremden Netzgebiet:

Wie jeder Netzbetreiber hat auch die Bayernwerk AG zum 15. Oktober ihre vorläufigen Netzentgelte für das nächste Jahr veröffentlicht. Die Netzentgelte im Arbeitspreis steigen demnach um fast 2 Cent netto / kWh! Leider kann diese enorme Erhöhung der Kosten für den Stromvertrieb der Stadtwerke Wasserburg a. Inn nicht komplett durch die positive Entwicklung der Stromeinkaufssituation aufgefangen werden. Die Strompreise im fremden Netzgebiet werden zum Jahreswechsel je nach Stromprodukt um netto 1,28 Cent / kWh bzw. 1,30 Cent / kWh erhöht. Die betroffenen Kunden erhalten hierzu ein entsprechendes Schreiben, außerdem stehen die neuen Preisblätter hier zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung.

November 2016

Zählerablesung für die Jahresabrechnung

In der Zeit von Montag, 28. November, bis einschließlich Dienstag, 20. Dezember 2016 werden wir in Wasserburg die jährliche Zählerstandsablesung für Strom und Wasser bzw. Abwasser durchführen. Stromkunden außerhalb von Wasserburg erhalten in den nächsten Tagen eine Ablesekarte per Post. Für die Zählerablesung wird ausschließlich Personal der Stadtwerke Wasserburg a. Inn eingesetzt. Bitte lassen Sie sich im Zweifelsfall immer den Dienstausweis des Ablesers zeigen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke führen diesen mit und zeigen ihn auf Nachfrage gerne vor. Die dtwerke bitten außerdem darum, dass im genannten Zeitraum darauf geachtet wird, dass der Zähler frei zugänglich ist. Kunden,die bereits wissen, dass sie im genannten Zeitraum nicht erreichbar sind, werden gebeten, die jeweiligen Zählerstände selbst abzulesen und den Stadtwerken zu melden.

 

– Telefonisch unter 08071 / 9088-0

– per Fax an 08071 / 9088-33 mit dem Formular Zählerstandmitteilung

– per E-Mail an info@stadtwerke-wasserburg.de

 

Sollte bis 20. Dezember 2016 kein Zählerstand vorliegen, muss der Verbrauch für das Jahr 2016 geschätzt werden.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

September 2016

Stromausfall am 22.09.2016

 

Am Donnerstag, 22.09.2016 gab es einen ca. 1,5-stündigen Stromausfall im Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg a. Inn. Von ca. 4:20 Uhr bis ca. 6:00 Uhr war die Stromversorgung der Altstadt und der Burgau in Wasserburg a. Inn sowie im Ortsteil Odelsham in der Gemeinde Babensham unterbrochen. Grund für den Stromausfall war ein Kurzschluss auf einer Mittelspannungsleitung. Die Mitarbeiter des Elektrizitätswerkes konnten den Fehlerort aber sehr schnell lokalisieren und die Stromversorgung nach und nach wieder aufbauen. So waren die Altstadt und Odelsham bereits um ca. 5:30 Uhr wieder mit Strom versorgt. Auch die Stromversorgung in der Burgau konnte nach und nach wieder in Betrieb genommen werden.

September 2015

Neu in Wasserburg: E-Bike-Ladestationen

Am Griesparkplatz und am Bahnhof in Reitmehring gibt es jetzt jeweils eine Ladestation für E-Bikes.

Das Tanken ist kostenlos und kann sowohl für kurze Zeit als auch z.B. über Nacht genutzt werden. Die Ladesäule hat drei Fächer, in denen jeweils ein Fahrrad-Aku zum Laden eingeschlossen werden kann. Die Ladeboxen sind sehr geräumig, so dass auch noch ein Fahrradhelm oder ein kleiner Rucksack Platz haben sollte. Das Fach ist jeweils mit einer selbstüberlegten Geheimnummer verschließbar. Wer seine Nummer vergisst, kann sich über die Telefonnummer vom Entstörungsdienst der Stadtwerke Hilfe holen. Das E-Werk hat für alle Fälle auch noch einen Schlüssel.Wichtig ist, dass der/die E-Biker/in sein/ihr Ladegerät dabei hat, die Ladeboxen sind nämlich nur mit einer Steckdose, aber nicht mit einem Ladegerät ausgestattet. Dem E-Bike-Ausflug nach Wasserburg, von nah und fern, steht also nichts mehr im Wege!

Am Bahnhof in Reitmehring wurde zusätzlich zur E-Bike-Ladestation auch noch eine “Tanksäule” für Elektroautos errichtet. Für die Elektroautos gibt es jeweils zwei Ladestecker, eine 32-Amper-Lösung für Schnelllader und eine 16-Amper-Lösung für den “normalen Ladevorgang“. Das Laden eines E-Autos ist im Gegensatz zum E-Bike aber nicht kostenlos. 25 Cent pro Kilowattstunden sind über einen Zahlautomaten zu entrichten. Am Mittwoch, den 16.09.2015 haben die Stadtwerke die Vertreter des Werkausschusses und der örtlichen Presse zur Besichtigung der neue Ladestationen eingeladen.

 

Bürgermeister Michael Kölbl, Werkleiter Gerhard Selig und Technischer Leiter EW-Netz Franz Klein stellen vor, wie die neue E-Bike-Ladestation funktioniert.

 

Auch zweiter Bürgermeister Werner Gartner lässt sich erklären, wie das Laden funktioniert.

Fotos: Wasserburger Stimme

November 2015

Informationen zum Strompreis 2016:

Die Strompreise zum 01.01.2016 bleiben stabil, trotz steigender Umlagen, Steuern und Abgaben werden die Preise nicht erhöht. Gute Nachricht für Kunden der Stadtwerke Wasserburg a. Inn: Trotz eines Rekordniveaus von staatlichen Belastungen am Strompreis für Haushaltskunden werden die Strompreise ab dem 01.01.2016 nicht erhöht. „Wir verfolgen beim Einkauf von Strom verschiedene Strategien, um die Einkaufskosten im Sinne der Kunden so niedrig wie möglich zu halten. Die Börsenstrompreise haben sich in der letzten Zeit günstig entwickelt. Zugleich steigen die Förderkosten für die Erneuerbaren Energien im kommenden Jahr nur leicht. Gegenläufige Trends sind gestiegene Kosten durch eine ab 2016 höhere Umlage für die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung sowie eine Erhöhung der Offshore- und der § 19 StromNEV-Umlage.Insgesamt erhöht sich ab 2016 der Anteil an Abgaben, Umlagen und Steuern um voraussichtlich 0,6 Cent pro Kilowattstunde. Dennoch ist es uns möglich, die Strompreise zum Jahreswechsel stabil zu halten“, so Werkleiter Gerhard Selig.

 

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn werden weiter daran arbeiten, dass ihre Kunden aus unterschiedlichen, attraktiven Produkten wählen können und zuverlässig mit Strom versorgt werden. Allerdings können die weiteren Entwicklungen im Bereich der staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen sowie der Netzentgelte als wesentliche Bestandteile der Stromrechnung von den Stadtwerken nicht beeinflusst werden. Im nächsten Jahr werden die Netzentgelte im Stromnetz der Stadtwerke Wasserburg a. Inn zwar leicht sinken, dennoch steigen die Kosten für den Aus- und Umbau der Übertragungs- und Verteilernetze aufgrund des massiven Wachstums der Erneuerbaren Energien weiter an. Der durchschnittliche Anteil der Netzentgelte am Strompreis eines Haushaltskunden liegt derzeit bei etwa 23 Prozent. Dieser Anteil kann aber aufgrund der regionalen Unterschiede stark variieren.

 

Weitere Informationen zu den im Strompreis enthaltenen Abgaben, Umlagen und Steuern sind auf der Internetseite www.netztransparenz.de nachzulesen.

Für Fragen zu den Strompreisen der Stadtwerke Wasserburg a. Inn, stehen der Mitarbeiter/innen der Kundenberatung jederzeit gerne zur Verfügung.

Telefon-Nr. 0 80 71 / 90 88 – 0 oder per E-Mail an info@stadtwerke-wasserburg.de

November 2015

Zählerablesung für die Jahresabrechnung

 

In der Zeit von Montag, 30. November, bis einschließlich Freitag, den 18. Dezember 2015, wird die jährliche Zählerstandsablesung für Strom und Wasser bzw. Abwasser durchgeführt. Für die Zählerablesung wird ausschließlich Personal der Stadtwerke Wasserburg a. Inn eingesetzt. Bitte lassen Sie sich im Zweifelsfall immer den Dienstausweis des Ablesers zeigen. Die Mitarbeiter der Stadtwerke führen diesen mit und zeigen ihn auf Nachfrage gerne vor. Die Stadtwerke bitten außerdem darum, dass im genannten Zeitraum darauf geachtet wird, dass der Zähler frei zugänglich ist. Kunden, die bereits jetzt wissen, dass sie nicht erreichbar sind, werden gebeten, die jeweiligen Zählerstände selbst abzulesen und den Stadtwerken zu melden.

Telefonisch unter 0 80 71 / 90 88 – 0per Fax an 0 80 71 / 90 88 – 33

per E-Mail an info@stadtwerke-wasserburg.de

Das Formular zum Eintragen der Zählerstände können Sie hier downloaden >> Zählerstandsmitteilung Sollte bis zum 19.12.2015 kein Zählerstand vorliegen, muss der Verbrauch für das Jahr 2015 geschätzt werden.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Oktober 2015

Feldbegehung „Untersaaten im Mais für den Trinkwasserschutz“

Wer zur Zeit durch das Gebiet um Evenhausen fährt, kann auf vielen abgeernteten Maisflächen einen grünen Teppich zwischen den Maisstoppeln wachsen sehen. Hier haben die Landwirte im Trinkwassereinzugsgebiet der Stadtwerke Wasserburg auf mehr als 60 ha Untersaaten mit einer speziellen Gräsermischung in den Mais eingesät. „Untersaaten im Mais sind eine hervorragende Maßnahme, um Nitratverlagerungen ins Grundwasser zu vermeiden. Ihr Erfolg hängt aber entscheidend von einer geeigneten, schlagkräftigen Technik ab“ erklärte Werner Rauhögger, Wasserschutzberater der Firma Ecozept. Er leitete die Feldbegehung, an der viele Landwirte und Betriebsleiter Josef Mayer als Vertreter der Stadtwerke Wasserburg teilnahmen, um über ihre Erfahrungen zu sprechen.

 

„Es ist toll zu sehen, dass sich die Untersaaten trotz des heißen Sommers auf den meisten Flächen sehr gut entwickeln“ stellte Mayer fest. Der grüne Teppich speichert das überschüssige Nitrat und schützt es vor der Auswaschung ins Grundwasser. Darüber hinaus sorgt er für eine gute Durchwurzelung der Oberkrume und stellt pflanzliche Nahrung für die Regenwürmer zur Verfügung, was zusätzlich dem Humusaufbau zu Gute kommt. Auf dem Bild sind zu sehen Wasserschutzberater Werner Rauhögger (1. von links), Betriebsleiter Mayer von den Stadtwerken Wasserburg (4. v. links) sowie die Landwirte, die in der freiwilligen Kooperation zum Trinkwasserschutz mit den Stadtwerken zusammenarbeiten.

Achtung! Telefonbetrüger treiben ihr Unwesen

Besondere Vorsicht ist aktuell wieder bei Anrufen von unseriösen Energieversorgern geboten. Die Mitarbeiter der Kundenberatung der Stadtwerke Wasserburg a. Inn stellen die Tage wieder vermehrt fest, dass besonders ältere Kunden von einem Stromanbieter telefonisch kontaktiert werden. Dabei geben sich unbekannte Betrüger als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und spionieren Kunden aus. Die Anrufer fragen penetrant Adressdaten, Zählerstände und sogar Kontodaten der Stadtwerkekunden ab.
In einem Fall hat der Stromanbieter sogar einen bestehenden Vertrag bei den Stadtwerken gekündigt, ohne dass der Kunde einen neuen Vertrag unterschrieben hat, lediglich ein Telefonat hat stattgefunden. Nur die Aufmerksamkeit der Stadtwerke-Mitarbeiter hat den Kunden vom ungewollten Anbieterwechsel bewahrt. Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn raten ihren Kunden grundsätzlich keine persönliche Daten am Telefon preiszugeben, besonders keine sensiblen Informationen wie z.B. die Kontoverbindung oder auch die Stromzählernummer. Für Fragen hierzu können die Mitarbeiter der Kundenberatung der Stadtwerke jederzeit gerne kontaktiert werden, Telefon: 0 80 71 / 90 88 – 0.

2. Wasserburger Klimawoche

vom 20. Juli bis 25. Juli 2015

Vom 20. bis zum 25. Juli findet zum 2. Mal die Wasserburger Klimawoche statt. Auch die Stadtwerke Wasserburg a. Inn unterstützen diese Aktion und beteiligen sich an den Veranstaltungen.

 

Woher kommt unser Wasser?

Radltour am Samstag, 25.07.2015

Treffpunkt 9.00 Uhr am Badria-Parkplatz

 

Viele Bürgerinnen und Bürger wissen gar nicht, woher eigentlich unser gutes Wasserburger Trinkwasser stammt. Sie auch nicht? Kommen Sie doch mit dem Fahrrad am Samstag, den 25. Juli um 9.00 Uhr zum BADRIA-Parkplatz. Von dort aus starten wir unsere Radltour. Nach ca. 6 Kilometern erreichen wir das Wasserschutzgebiet Fuchsthal, zwischen Eiselfing und Evenhausen.
Dort können die Teilnehmer den Quellsammler, der sonst für die Öffentlichkeit verschlossen ist, besichtigen. Wasserwerks-Betriebsleiter Josef Mayer wird gerne alle Fragen rund um die Förderung und den Transport des Wassers beantworten. Als
kleine Stärkung, bevor es wieder zurück nach Wasserburg geht, gibt es Äpfel, Bananen und Getränke. Natürlich, kann auch direkt von der Quelle, frisches, natürliches Trinkwasser gekostet werden. Zurück in Wasserburg zeigt uns Herr Mayer noch den frisch renovierten Hochbehälter III, Am Fröschlanger. Und wer dann noch Zeit hat, kann sich bei einer kleinen Brotzeit von der Radltour und den vielen neuen Informationen rund um das Wasserburger Trinkwasser erholen. Die Radstrecke beläuft sich auf gesamt ca. 12 Kilometer, die Veranstaltung endet voraussichtlich gegen 14:00 Uhr und findet bei schlechtem Wetter nicht statt.

 

Energetisch sanieren & Energie einsparen Exkursion ins BADRIA und zum Wasserkraftwerk an die Wuhr

am Donnerstag, 23.07.2015, Treffpunkt 18.00 Uhr im BADRIA

Bei Thema energetisch sanieren und Energie einsparen sind wir, als Ihr Energieversorger vor Ort, natürlich voll dabei. Werkleiter Herr Selig weiß einiges zu berichten, wo und wie beim Badria Energie verbraucht wird, aber auch gespart werden kann. Er wird ausführlich erläutern, was bei der Badria-Sanierung alles verbessert und ausgetauscht wurde, um künftig Energie einzusparen. Von den neuen BHKWs im Keller bis zur Fensterabdichtung – es wird vieles zu erzählen und zu bestaunen geben.

Im Anschluss an die Exkursion im Badria stellt der Technische Leiter vom Elekrizitätswerk, nach ca. 10 Minuten Fußmarsch vom Badria zur Wuhr, das Wasserkraftwerk, das dort jährlich ca. 100.000 kWh Stunden Strom erzeugt, vor. Das ganze Programm zur Klimawoche in Wasserburger finden Sie hier.

Atomsubventionen für Hinkley Point C

Klage gegen EU-Kommission

Unter der Führung des französischen Energiekonzerns Electricité de France (EdF) soll im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt gebaut werden. Finanzierbar ist das Projekt aber nur mit massiven Subventionen durch die britische Regierung. Die EU-Kommission hat in einer Sitzung im Oktober 2014 das weit mehr als 100 Milliarden Euro umfassenden Subventionspaket für Hinkley Point C genehmigt.

Ein Bündnis aus Ökostromanbietern und Stadtwerken hat nun am 15. Juli beim Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg Klage gegen die beschlossenen Subventionen für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C eingereicht. Das Klagebündnis, bestehend aus zehn deutschen und österreichischen Unternehmen, wirft der EU-Kommission hierbei Rechts- und Verfahrensfehler vor. Zudem besteht die Befürchtung, dass diese Subventionen für Hinkley Point C zusammen mit weiteren AKW-Projekten den europäischen Energiemarkt massiv verzerren und der riskanten Atomtechnik Wettbewerbsvorteile
verschaffen.

Auch der Werkausschuss der Stadtwerke Wasserburg a. Inn hat sich in den vergangenen Sitzungen mit einer möglichen Klage gegen den Beschluss der EU-Kommission befasst. Gemäß einem Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen wurde in der letzten Werkausschuss-Sitzung darüber beraten, ob sich die Stadtwerke Wasserburg a. Inn mit 10.000 Euro an der Kosten
der Sammelklage beteiligen. Außerdem wurde beantragt, dass die Stadtwerke öffentlich kundtun sollten, dass sie diese Nichtigkeitsklage begrüßen.

Einer ausdrücklichen, öffentlichen Begrüßung der Klage gegen die von der EU-Kommission genehmigten Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C durch die Stadtwerke Wasserburg a. Inn hat der Werkausschuss einstimmig zugestimmt. Sowohl Bürgermeister Kölbl als auch Werkleiter Selig sprechen sich vollumfänglich gegen eine Subventionierung von der höchstumstrittenen und riskanten Atomtechnik aus. Der Antrag, die Kläger mit 10.000 Euro zu unterstützen, konnte jedoch keine mehrheitliche Zustimmung im Werkausschuss finden.

Neben den zehn Klägern, bestehend aus Stromanbietern und Stadtwerken, hat auch die Republik Österreich eine eigene Klage eingereicht und auch Luxemburg hat juristische Schritte angekündigt. In dem Verfahren seitens der zehn Wettbewerber wird das Gericht nun zunächst über die Zulässigkeit der Klage zu entscheiden haben. „Der Schriftsatz ist umfangreich, da alle Kläger ihre individuelle und unmittelbare Betroffenheit darzulegen hatten. Nach dem Jahresbericht des EuGH von 2013 dauern Verfahren im
Beihilferecht durchschnittlich zwischen 31,5 und 50,3 Monaten”, so Fouquet, die begleitende Rechtsanwältin der Kanzlei Becker Büttner Held.

Freitag, 21.11.2014

Wirtschaftsteil des Oberbayerischen Volksblattes

 

 

Juli 2014

So war der Tag der offenen Tür

 

Die Mühe hat sich gelohnt, da waren sich alle einig. Die Mitarbeiter der Verwaltung haben sich genauso wie die Monteure aus E-Werk und Wasserwerk einiges für den Tag der offenen Tür einfallen lassen. Die Besucher konnten sich im E-Werk z.B. anschauen, wie der Stromzähler früher und wie er heute aussieht. Genauso die verschiedenen Möglichkeiten der Straßenbeleuchtung. Es wurden Kabel geschnitten und wieder zusammengefügt, es konnten die verschiedensten LED-Leuchten getestet werden und zahlreiche Bilder zeigten über vergangene Projekte der E-Werkler oder auch von den Aufräumarbeiten nach dem letzten Hochwasser. Der Energieberater der Stadtwerke gab zahlreiche Tipps zur Energieeinsparung und veranschaulichte den Besuchern anhand verschiedener Grafiken, was z.B. eine Gebäuesanierung an Einsparung bringt. Die Elektrofahrzeuge der Stadtwerke wurden eingehend begutachtet und ab 14 Uhr stand das E-Auto für Rundfahrten durch Wasserburg zur Verfügung. Im Wasserwerk wurde sogar ein kompletter Hausanschluss nachgebaut. Am Modell konnten die Besucher dann auch die Bestandteile des Wasseranschlusses betrachten, die normalerweise in der Erde vergraben sind. Im ersten Stock des Wasserwerkgeäudes wurde laufend ein Film über die Wasserburger Trinkwasserversorgung vorgeführt und die Betriebsleiter gewährten einen Einblick in das GIS (Geo Informationssystem) sowie in die Fernleitwarte. Auf Knopfdrück könnte hier die komplette Wasserburger Trinkwasserversorgung lahmgelegt werden. Besonders beliebt war angesichts der hohen Temperaturen natürlich der Trinkwasserbrunnen vor dem Haus. Groß und Klein konnte sich hier erfrischen. Die Werkreferentin, Frau Dr. Mayerhofer bastelte mit vielen eifrigen Kindern aus einer Plastikflasche, einem Kaffeefilter, Humus, Sand und Kies einen naturgetreuen Wasserfilter. Gleich nebenan unterhielten zwei Puppenspielerinnen die kleinen Gäste bei einem spannenden Puppenspiel mit Kasperl und Co. Besonders beliebt war natürlich die Hubarbeitsbühne. Viele Gäste liesen sich die Gelegenheit nicht entgehen, das ganze Spektakel rund um die Stadtwerke, gut gesichert, von oben aus zu betrachten. Die Kundenberatung der Stadwerke und der Erdgas Südbayern gaben rund um die Uhr Auskunft über die derzeitgen Strom-/Gaspreise und informierten die Besucher z.B. über die Wahl des richtigen Tarifes. Am BARDIA-Stand nebenan wurden die neuesten Pläne zur BADRIA-Sanierung gezeigt und bei einem Gewinnspiel gab es tolle Gutscheine für das Bad und die Sauna zu gewinnen. Für eine sehr gelungene musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die Waginger Wirtshausmusi. Bei einer Brotzeit im schattigen Parkplatzbereich der Stadtwerke konnten sich die Besucher dann auch noch stärken und erfrischen. Der Erlös vom Brotzeitverkauf wird an den Kindergarten in der Burgau gespendet.

Juli 2014

Tag der offenen Tür

 

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn öffnen am Samstag, den 19.07.2014 von 10.00 bis 15.00 Uhr ihre Türen. Die Besucher können sich rund um die Themen Strom, Wasser und Badria informieren. Auch die Erdgas Südbayern GmbH wird mit einem Vertreter anwesend sein und rund um die Gasversorgung informieren. Für musikalische Unterhaltung sorgt die „Waginger Wirtshausmusi“. Mit Ziach, Gitarre und Tuba sorgen sie für Stimmung. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Auf dem Parkplatz der Stadtwerke, der sich hinter dem Gebäude Richtung Inn befindet, werden die Besucher bewirtet. Es gibt Getränke, Leberkäs- und Käsesemmel sowie Butterbrezen. Im Elektrizitätswerk werden den Besuchern interessante Neuigkeiten in Bereichen der Stromversorgung vorgestellt. Von der LED-Lampe und der Straßenbeleuchtung bis zur Zählertechnik und den Stromverteilungsarten, die Mitarbeiter der Stadtwerke gewähren einen tiefen Einblick in ihre tägliche Aufgaben. Genauestens können auch die Elektrofahrzeuge der Stadtwerke unter die Lupe genommen werden. Fahrrad, Roller und Auto stehen zur Begutachtung bereit und wer Lust hat, kann mit dem E-Auto ab 14.00 Uhr noch eine Runde durch Wasserburg drehen. Die Mitarbeiter der Kundenberatung informieren persönlich über die aktuellen Stromprodukte der Stadtwerke und beraten gerne bei der Wahl des richtigen Tarifes. Der Energieberater der Stadtwerke gibt nützliche Tipps zum Energiesparen und führt den Besuchern vor, wie mit der Wärmebildkamera festgestellt werden kann, wo z.B. bei einem Gebäude die meiste Energie verloren geht. In der Werkstatt des Wasserwerkes wird ein Schnittmodell eines Wasserhydranten ausgestellt. Die Monteure zeigen, wie die Herstellung eines Wasserhausanschlusses funktioniert. Historische Werkzeuge sollen den Besuchern einen Einblick geben, wie die Arbeit der Wassermonteure vor vielen Jahren ausgesehen hat. Im 1. Stock wird stündlich ein 20-minütiger Film überdie Wasserburger Trinkwasserversorgung gezeigt. Die Zuschauer können dabei den Weg des Wassers von der Gewinnung bis hin zum Verbrauch verfolgen. Die Betriebsleiter führen den Besuchern am Computer das GIS (Geo-Informations-System) vor. Mit diesem Programm sieht man auf ein Blick alle Leitungen die in den Straßen und Grundstücken verlegt sind. Damit werden z.B. Baufirmen, die Grabarbeiten vornehmen müssen, Auskünfte erteilt, wo genaudie Wasser- und Stromleitungen verlegt sind. Ebenfalls am Computer stellen Sie die Fernleitwarte vor. Mit der Fernleitwarte wird die komplette Trinkwasserversorgung zentral vom Büro des Betriebsleiters aus gesteuert. Den kleinen Besuchern zeigt die Werkreferentin der Stadtwerke wie aus einem Kaffeefilter, einer Plastikflasche, Sand, Kies und Humus ein naturgetreuer Wasserfilter wird. Die Kindern können den Filter dann selber nachbauen und testen. Trübes Wasser kommt oben rein und wurde alles richtig gemacht, tropft sauberes Wasser unten heraus. Wer bei all den Informationen und Aktionen Durst bekommen sollte, kann sich jederzeit mit frischem, kühlen Trinkwasser direkt aus dem Wasserwerk-Brunnen erfrischen. Auch das BADRIA wird mit einem Stand vertreten sein. Die Gäste können sich über die aktuellen Angebote und Aktionen rund ums Schwimmen und Saunen informieren. Der Betriebsleiter wird auch über den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen am Gaudibrunnen berichten. Außerdem gibt es bei einem Ratespiel tolle Preise zu gewinnen. Wer errät wie viele BADRIA-Badeenten sich in einem Glasbehälter befinden, kann Freikarten für das BADRIA gewinnen.

Juni 2014

Verabschiedung vom Werkreferenten

Bild: Werkleiter Gerhard Selig bedankt sich bei Helmut Schedel für die gute Zusammenarbeit.

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn bedankten sich nun auch noch offiziell bei Ihrem ehemaligen Werkreferenten Herrn Helmut Schedel für eine sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Bei einem gemeinsamen Mittagessen blickten die Werkleitung, die Betriebsleiter und Herr Schedel auf sechs gemeinsame, schöne aber auch ereignisreiche Jahre zurück. Herr Schedel war als Vertreter der Stadtwerke im Stadtrat stets sehr engagiert und voll in das Tagesgeschäft bei den Stadtwerken integriert. Bei regelmäßig stattfindenden Treffen mit der Werkleitung konnte sich Herr Schedel laufend einen Überblick über die wichtigsten und aktuellsten Gegebenheiten bei den Stadtwerken verschaffen. Die Stadtwerke profitierten sehr von der engen Zusammenarbeit mit dem Werkreferenten. Egal ob es um die Einführung eines neuen Stromproduktes, um die Anschaffung eines Textildampfbades im BADRIA oder um die Ausweisung des Wasserschutzgebietes ging, Herr Schedel war stets zur Stelle und stand den Stadtwerken mit Rat und Tat zur Seite.Im Rahmen einen kleinen Feierlichkeit überreichte Herr Selig dem scheidenden Werkreferenten einen kleinen Geschenkkorb sowie einen Gutschein für das BADRIA. Herr Schedel hat sich darüber sehr gefreut und versicherte, dass er den Stadtwerken auch in der Zukunft verbunden
bleibt, nicht zuletzt dadurch, dass er doch regelmäßig eine Aufenthalt in der BADRIA-Sauna genießt. Das ganze Stadtwerke-Team bedankt sich nochmals herzlich bei Herrn Schedel und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und endlich etwas mehr Zeit für seine zahlreichen Hobbys.

Juni 2014 – Inn.Strom+ natur DT

Energie für die Region

 

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn betreiben das Stromnetz in Wasserburg a. Inn, die städtische Wasserversorgung sowie das Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA. Im eigenen Stromnetzgebiet sind die Stadtwerke Wasserburg a. Inn Grundversorger und beliefern ca. 6.000 Kunden, rund um die Uhr, mit Strom. Seit einigen Jahren bieten die Stadtwerke auch für Kunden außerhalb des eigenen Netzgebietes ein Stromprodukt an, den „Inn.Strom+“. Wählt der Kunde dabei die Variante „natur“, erhält er zu 100% erneuerbare Energie, erzeugt aus bayerischen Wasserkraftwerken. Ab sofort bieten die Stadtwerke eine weitere Variante des „Inn.Strom+“ an, es können nun auch Kunden mit einem Doppeltarifzähler versorgt werden.

 

Wer also einen Doppel- bzw. Zweitarifzähler im Haus hat und somit „Tag- und Nachtstrom“ bezieht, kann ab sofort auch von den Stadtwerken Wasserburg a. Inn zu günstigen Konditionen mit Strom beliefert werden. Das Angebot gilt nicht nur für Kunden aus umliegenden Gemeinden, sondern auch für die Bewohner der Stadtbereiche, die zwar zu Wasserburg gehören aber nicht zum Netzgebiet der Stadtwerke. Dazu zählen z.B. Reitmehring, Attel, Gabersee, Viehhausen und Äußere Lohe. In den letzten 3 Jahren konnten die Stadtwerke Wasserburg a. Inn ca. 600 Neukunden gewinnen. Unsere Kunden schätzen den persönlichen Kontakt und unser regionales Engagement, so Werkleiter Gerhard Selig.

 

Viele Kunden berichten über unerfreuliche Erfahrungen, die sie bei einem Wechsel zu einem sogenannten „Billigstromanbieter“ gemacht haben. Im schlimmsten Fall wurden z.B. Vorauszahlungen an den Stromlieferanten geleistet, der dann Insolvenz angemeldet hat und keinen Cent zurückzahlen konnte. Zu den meist genannten Ärgernissen zählen aber die ewig andauernden Telefonwarteschlangen sowie fadenscheinige oder schlichtweg falsche Auskünfte von branchenfremden und unwissenden Callcenter-Mitarbeitern, die von „Billigstromanbietern“ zur Abwicklung von Massengeschäften beschäftigt werden.

 

Die Kunden der Stadtwerke Wasserburg a. Inn genießen eine stets kompetente und persönliche Beratung. Gibt es z.B. einmal eine Frage zur Abrechnung, genügt ein kurzer Anruf oder die Kunden kommen einfach persönlich vorbei. Ein Besuch der Stadtwerke lässt sich wunderbar mit einem Einkaufsbummel in der Wasserburger Altstadt verbinden, das Gebäude der Stadtwerke befindet sich direkt neben dem Gries-Parkplatz. Die Mitarbeiter der Kundenberatung stehen von Montag bis Donnerstag, 8.00 – 12.00 Uhr und von 13.00 – 16.30 Uhr, sowie am Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr zur Verfügung.

 

Interessierte können sich gerne persönlich und unverbindlich über die verschiedenen Stromprodukte bei den Mitarbeitern der Kundenberatung informieren. Kostenlose Vergleichsberechnungen geben schnell Auskunft über mögliche Einsparungen. Wer sich dann zum Wechsel entschließt, braucht nur noch den Vertrag unterzeichnen. Alles weitere wie z.B. die Kündigung beim bisherigen Versorger erledigen dann die Stadtwerke Wasserburg a. Inn.

April 2014 – Inn.Strom natur 2013

Ökostrombilanz der Stadtwerke Wasserburg a. Inn Bereits

 

Seit dem Jahr 2006 bieten die Stadtwerke Wasserburg a. Inn ein Ökostromprodukt an. Der Anteil der Ökostromkunden steigt von Jahr zu Jahr. Insgesamt haben die Stadtwerke Wasserburg a. Inn im Jahr 2013 fast 36,3 Millionen kWh Strom an ca. 6.300 Haushalte und Gewerbetreibende in und um Wasserburg a. Inn geliefert. Im Jahr 2012 lag der Ökostromanteil bei ca. 8,5 Millionen kWh Strom, 2013 ist ein Anstieg auf 9,3 Millionen kWh zu verzeichnen.

 

Wie wird der Inn.Strom natur zum Ökostrom?

Im Jahr 2013 haben die Stadtwerke 11,5 Millionen kWh „TÜV-zertifizierten“ Strom aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft) erworben. Das TÜV-Süd-Zertifikat garantiert eine Stromerzeugung aus erneuerbaren bzw. aus umweltfreundlichen Energien; dabei wird ein strenger Kriterienkatalog angewendet. Somit ist sichergestellt, dass die verkauften 9,3 Millionen kWh Ökostrom garantiert aus erneuerbaren Energien erzeugt worden sind. Darin enthalten sind übrigens auch der Eigenverbrauch der Stadtwerke (z.B. BADRIA), sowie der Verbrauch aller Liegenschaften der Stadt Wasserburg a. Inn.

 

Höherer Ökostromanteil im gesamten Strommix der Stadtwerke

Obwohldie Nachfrage nach Ökostrom auch in Wasserburg a. Inn ansteigt, werden die Stadtwerke voraussichtlich auch in den kommenden Jahren mehr Ökostrom einkaufen als verkaufen bzw. selbst verbrauchen. Somit wird der Anteil der Erneuerbaren Energien im sogenannten Strommix auch für die nicht Ökostromkunden der Stadtwerke Wasserburg a. Inn voraussichtlich höher liegen als der im bundesweiten Mix. Klimaschutz leisten und gleichzeitig Stromkosten reduzieren.

Das Ökostromprodukt Inn.Strom natur ist übrigens nicht für jeden Kunden teurer als ein sogenanntes „Graustromprodukt“. Stromkunden mit niedrigem Verbrauch, bis ca. 2.000 kWh pro Jahr, profitieren von der niedrigen Grundgebühr des Inn.Strom natur und können mit dem Ökoprodukt nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten sondern auch noch Geld sparen.

 

Januar 2014

Anwendung des Marktintegrationsmodells für Photovoltaikanlagen

 

Die Einführung des Marktintegrationsmodells ist eine zentrale Änderung des EEG 2012, mit der die Stromerzeugung aus solarer Strahlungsenergie stärker „an den Markt herangeführt“ werden soll, indem Anreize geschaffen werden, den Strom selbst zu verbrauchen oder selbst zu vermarkten.Die Vorschrift wurde zwar bereits im Jahr 2012 in das EEG aufgenommen, findet aber erst ab dem 01.01.2014 Anwendung, vgl. § 66 Abs. 19 EEG in der Fassung vom 31.03.2012.

Bei PV-Anlagen, die unter das Marktintegrationsmodell fallen, wird ab 2014 die jährlich nachdem EEG förderfähige Strommenge auf 90 Prozent der erzeugten Strommengen begrenzt. Die Begrenzung gilt dabei nicht nur für Strommengen, für die die gesetzliche Einspeisevergütung gezahlt wird, sondern auch für Strommengen, die zum Zweck der Inanspruchnahme der Marktprämie oder zum Zweck der Inanspruchnahme des Grünstromprivilegs direkt vermarktet werden. Soweit Anlagenbetreiber die erzeugte Strommenge nicht anteilig selbst vermarkten bzw. nicht selbst verbrauchen, sondern dem Netzbetreiber unverändert andienen, erhalten sie für den Anteil des Stroms, der über 90 Prozent der in einem Kalenderjahr erzeugten Strommenge hinausgeht, nur noch eine deutlich reduzierte Vergütung. Diese unterteilt sich wie folgt: Bei Anlagen mit einer technischen Einrichtung zur Abrufung der Ist-Einspeisung entspricht die Vergütung dem tatsächlichen Monatsmittelwert des Marktpreises für Strom aus solarer Strahlungsenergie. Bei PV-Anlagen ohne eine entsprechende technische Einrichtung wird der tatsächliche Jahresmittelwert des Marktwertes für Strom aus solarer Strahlungsenergie vergütet. Die tatsächlichen Monats- und Jahresmittelwerte werden von den ÜNB auf der Internetseite www.eeg-kwk.net/de/Referenzmarktwerte.htm veröffentlicht.

Unter das Marktintegrationsmodell fallen PV-Anlagen, die in, an oder auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden errichtet worden sind (sog. Auf-Dach-Anlagen), die eine installierte Leistung von mehr als 10 kW bis einschließlich 1 MW haben, die nach dem 31.03.2012 in Betrieb genommen worden sind und die nicht wegen gesetzlicher Übergangsvorschriften (§ 66 Abs. 18 Satz 2, Abs. 18a EEG) von der Anwendung des Marktintegrationsmodells ausgenommen sind. Zum Anwendungsbereich der Regelung dürfen wir auf den – rechtlich unverbindlichen – Hinweis der Clearingstelle EEG hinweisen (abrufbar unter: www.clearingstelle-eeg.de/hinwv/2012/30).Ab dem 01.01.2014 greifen auch die Vorgaben zur Messung aus § 33 Abs. 4 EEG: Strom aus Anlagen, die unter das Marktintegrationsmodell fallen, dürfen nicht mit Anlagen, die nicht unter das Marktintegrationsmodell fallen, über eine gemeinsame Messeinrichtung abgerechnet werden. Eine gemeinsame Messeinrichtung ist also nur dann zulässig, wenn entweder alle gemeinsam gemessenen Anlagen unter das Marktintegrationsmodell fallen oder wenn alle gemeinsam gemessenen Anlagen nicht unter das Marktintegrationsmodell fallen. Hierzu möchten wir ebenfalls auf den – rechtlich unverbindlichen – Hinweis 2013/19 der Clearingstelle EEG hinweisen (abrufbar unter: www.clearingstelleeeg.de/hinwv/2013/19).Nach § 33 Abs. 1 Satz 3 EEG 2012 ist die Begrenzung der förderfähigen Strommenge bereits bei den Abschlagszahlungen zu berücksichtigen. Da sich die vergütungsfähige Strommenge für jede Anlage erst nach Ablauf eines Kalenderjahres feststellen lässt, sind Anlagenbetreiber verpflichtet, die in der Anlage im entsprechenden Jahr erzeugten Strommengen dem Netzbetreiber bis zum 28. Februar des Folgejahres mitzuteilen und durch Messwerte nachzuweisen. Erfolgt der Nachweis über die erzeugte Strommenge nicht, ist die in das Netz eingespeiste Menge als gesamte erzeugte Strommenge zu werten.

 

Dezember 2013

Gemeinsam erfolgreich für den Wasserschutz

Auf eine erfolgreiche 10 jährige Zusammenarbeit für den Schutz des Grundwassers können Landwirte und die Stadtwerke Wasserburg a. Inn stolz zurückblicken. Bei einer Feldbegehung zu diesem Anlaß sprach der Erste Bürgermeister Michael Kölbl seinen Dank für den Einsatz beider Seiten zum Trinkwasserschutz aus. „Maßnahmen zur Reinhaltung des Grundwassers, wie sie von den Landwirten und Stadtwerken durchgeführt werden, sind ein Garant für das Trinkwasser der Zukunft.“ Begonnen hatte alles mit den Plänen der Stadtwerke Wasserburg a. Inn, das Wasserschutzgebiet Fuchsthal in seinen Schutzzonen neu zu definieren.
Die Landwirte befürchteten massive Einschränkungen auf ihren Feldern und schlossen sich zu einer Interessengemeinschaft gegen die Schutzgebietserweiterung zusammen. Um den Landwirten entgegenzukommen, beschlossen die Stadtwerke im Frühjahr 2003, den Landwirten eine freiwillige Kooperation anzubieten und beauftragten dazu die Freisinger Wasserschutzfirma Ecozept. „In der ersten Informationsversammlung zum Aufbau einer freiwilligen Kooperation waren die Landwirte noch skeptisch“, berichtet Michael Kölbl, „aber sie haben sich einen Ruck gegeben und mitgemacht“. Es wurde ein Arbeitskreis eingerichtet und ein freiwilliger Wasserschutzvertrag für alle Landwirte im Wassereinzugsgebiet erarbeitet. In demWasserschutzvertrag verpflichten sich die Landwirte zu verschiedenen grundwasserschonenden Bewirtschaftungsmaßnahmen und bekommen dafür festgelegte Ausgleichszahlungen. „Es ist schön, dass sich eine so konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und den Landwirten etabliert hat“, freut sich Werkleiter Gerhard Selig. So führen einige engagierte Landwirte schon von Anfang an zusammen mit den Wasserschutzberatern von Ecozept Demonstrationsversuche durch, auf denen grundwasserschonende Maßnahmen angelegt und ausprobiert werden. „Da sind schon ungewöhnliche Maßnahmen dabei wie Untersaaten im Mais, die macht man in der normalen Landwirtschaft selten“, berichtet Landwirt Heinrich Maier aus Fuchsthal.Und sein Berufskollege Josef Sonnenholzner aus Hebertsham ergänzt: „Einige Maßnahmen wie der Erhalt eines dichten Grünlandbestandes machen aber auch durchaus für jeden Betrieb Sinn, da kann man immer etwas lernen.“ Die Demo-Flächen werden mit den Landwirten aus dem Wasserschutzgebiet auf Feldbegehungen besichtigt und über die Umsetzung im Gebiet, ihre Wirksamkeit und Praxistauglichkeit diskutiert. „Mittlerweile nehmen 29 Landwirte mit über 80 % der landwirtschaftlichen Fläche im Wassereinzugsgebiet an den Wasserschutzverträgen teil“, berichtet Wasserschutzberater Werner Rauhögger von Ecozept und fügt hinzu: „Im besonders sensiblen Bereich Englstetten sind sogar über 90 % der Flächenunter Vertrag.“ Bei allem Stolz auf das Erreichte wissen doch alle Beteiligten, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt. „10 Jahre sind für den Trinkwasserschutz keine lange Zeit“, weiß Michael Kölbl. Und Gerhard Selig ergänzt: „Die Rahmenbedingungen der Landwirtschaft ändern sich ständig und damit auch die Herausforderungen für den Grundwasserschutz. Da müssen wir ständig dran bleiben.“ Umso wichtiger ist es, dass es im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal diese stabile Kooperation gibt. So können die Stadtwerke zuversichtlich in die Zukunft schauen und Michael Kölbl bringt es in seinem Schlusswort auf den Punkt: „Auf dass die nächsten 10 Jahre genauso erfolgreich werden!“

November 2013

Neue Strompreise ab 01.01.2014

Informationen zur Strompreisanpassung ab 01.01.2014

Im Jahr 2014 wird sich der im Strompreis enthaltene Posten „Staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen“ um rund 0,9 Cent brutto pro Kilowattstunde erhöhen. Die einzelnen Komponenten entwickeln sich wie folgt:

2013 2014 + / –
EEG-Umlage 5,277 6,240 + 0,963
KWK-G Umlage 0,126 0,178 + 0,052
Stromsteuer 2,05 2,05 +/- 0
Konzessionsabgabe 1,32 1,32 +/- 0
§ 19 StromNEV-Umlage 0,329 0,092 – 0,237
Offshore-Haftungsumlage 0,25 0,25 +/- 0
§ 18 AbLaV Umlage neu ab 2014 0,009 + 0,009
Erhöhung netto Cent / kWh 0,7870
Erhöhung brutto Cent / kWh 0,9365

 

Leichte Strompreiserhöhung

für Kunden im Netz der Stadtwerke Wasserburg a. Inn:

Das im Strompreis enthaltene Netzentgelt steht derzeit noch nicht endgültig fest, wird sich aber voraussichtlich gegenüber 2013 verringern. Auch die im Endpreis enthaltenen Beschaffungskosten konnten von den Stadtwerken Wasserburg a. Inn optimiert werden, so dass nur ein Teil der staatlich bedingten Strompreiserhöhung an die Kunden weitergeben werden muss. Je nach Produkt wird die Brutto-Erhöhung pro Kilowattstunde zwischen 0,40 Cent und 0,76 Cent betragen. Die Grundgebühr je Produkt bleibt unverändert.

Strompreissenkung

für Kunden der Stadtwerke außerhalb des eigenen Netzgebietes:

Da sich das Netzentgelt im Netzgebiet außerhalb von Wasserburg voraussichtlich stark verringern wird, können die Stadtwerke Wasserburg a. Inn trotz Erhöhung der staatlichen Steuern, Abgaben und Umlagen den Strompreis für die Produkte Inn.Strom+ und Inn.Strom+ natur um 0,50 Cent brutto pro Kilowattstunden senken. Die Grundgebühr bleibt jeweils unverändert.

 

Häufig gestellte Fragen zur Preisanpassung:

 

Ab wann gelten die neuen Preise?

Ab 01. Januar 2014

 

Wie verändert sich der Preis?

Der Strompreis für Kunden im Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg a. Inn steigt je nach Produkt zwischen 0,40 Cent brutto und 0,76 Cent brutto pro Kilowattstunde an.

 

Für Stadtwerke-Kunden außerhalb vom Netzgebiet der Stadtwerke Wasserburg a. Inn (z.B. aus umliegenden Gemeinden oder aus den Stadtteilen Reitmehring, Attel usw.) verringert sich der Strompreis um 0,50 Cent / kWh, das liegt daran, dass sich dort das Netzentgelt deutlich verringern wird.

 

Werden die Abschläge angepasst?

Ja, die monatlichen Abschläge werden angepasst. Die genaue Höhe des neuen Betrages wird den Kunden mit der Jahresabrechnung 2013 mitgeteilt. Diese wird voraussichtlich Mitte Januar versendet.

 

Wo findet man mehr Informationen zu Umlagen und Abgaben?

Auf der Internetseite www.eeg-kwk.net

 

Welcher Stadtwerke-Stromtarif ist der günstigste?

Das ist von Kunde zu Kunde bzw. von Verbrauch zu Verbrauch verschieden. Die Mitarbeiter der Kundenberatung der Stadtwerke prüfen auf Anfrage gerne Ihren derzeitigen Tarif und empfehlen Ihnen das für Sie günstigste Stromprodukt. Eine Umstellung des Tarifs ist jederzeit möglich.

 

Kann ich meinen Stromliefervertrag kündigen?

Als Kunde sind Sie im Falle einer Preisänderung dazu berechtigt, den Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.

 

Lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters?

Das sollten Sie genau prüfen! Verbraucherschützer warnen zur Vorsicht beim Preisvergleich. Achten Sie auf das Kleingedruckte, auf einmalige Bonus-Regelungen oder Preiserhöhungen bei Mehrverbrauch etc.. Leider werden in diversen Internetportalen auch immer wieder unfaire Vergleiche dargestellt. Falls Sie sich nicht sicher sind, können Sie gerne bei uns nachfragen!

 

Wie werde ich Kunde der Stadtwerke bzw. wie kann ich zu den Stadtwerken zurückwechseln?

Ganz einfach! Hierzu brauchen Sie lediglich einen Stromliefervertrag mit den Stadtwerken abschließen. Alles weitere, wie z.B. die Kündigung beim Vorlieferanten erledigen die Stadtwerke für Sie. Und keine Sorge, die Stromversorgung ist gesetzlich garantiert und läuft auch während der Umstellung weiter. Wechselgebühren fallen keine an.

 

Erläuterung zu den staatlich induzierten Preisbestandteilen:

 

Konzessionsabgabe

Die Konzessionsabgabe ist ein Entgelt an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen. Ihre Höhe variiert in Abhängigkeit von der Gemeindegröße zwischen 1,32 und 2,39 ct/kWh (§ 2 Konzessionsabgabenverordnung (KAV)).

 

Stromsteuer/Energiesteuer

Die Stromsteuer/Energiesteuer ist eine durch das Stromsteuergesetz/Energiesteuergesetz geregelte Steuer auf den Energieverbrauch.

 

EEG-Umlage

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gefördert. Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

KWK-G Umlage

Mit der KWK-G-Umlage wird die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme gefördert. Die aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

§ 19 StromNEV-Umlage

Mit der § 19 StromNEV-Umlage wird die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die aus der Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

Offshore-Haftungsumlage

Mit der Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f Energie-wirtschaftsgesetz werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die aus der Offshore-Haftungsumlage entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

§ 18 AbLaV Umlage

Am 13. Dezember 2012 hat der Deutsche Bundestag die Verordnung zu abschaltbaren Lasten im Strombereich verabschiedet. Mit der Verordnung wird geregelt, dass sich große Stromabnehmer (in der Regel Industriebetriebe) verpflichten können, zeitweise vom Stromnetz genommen zu werden, wenn dies aus wichtigen Gründen der Versorgungssicherheit notwendig werden sollte. Diese Stromabnehmer erhalten für das Vorhalten der abschaltbaren Lasten ein Entgelt. Dieses Entgelt wird ab 2014 als Umlage für Abschaltbare Lasten auf alle Kunden bundesweit umgelegt.

 

Mehrwertsteuer (i.H.v. 19%)

Die Mehrwertsteuer wird für den gesamten Strompreis mit all seinen Bestandteilen erhoben.

 

September 2013

SEPA – Stadtwerke stellen auf neues Verfahren um

Bis spätestens Februar 2014 werden auch die Stadtwerke Wasserburg a. Inn auf das neue SEPA-Zahlungsverfahren umstellen. Konkret heißt dass, das alle bestehenden Bankverbindung konvertiert werden müssen, die derzeitige Konto-Nummer wird zur IBAN und die Bankleitzahl zur BIC. Bei den Stadtwerken sind das ca. 6.000 Bankverbindungen. Der Kunde hat keinen Nachteil und auch keinen Mehraufwand dadurch. Alle Kunden, bei denen die Stadtwerke die monatlichen Abschlagsrechnungen für Strom,
Wasser und/oder Abwasser abbuchen, erhalten aber in den nächsten Tagen ein Informationsschreiben. Mit dem Schreiben wird die von den Stadtwerken ermittelte IBAN und BIC sowie eine individuelle Mandatsreferenznummer mitgeteilt. Die Mandatsreferenznummer kennzeichnet künftig das jeweilige Lastschriftmandat, das die bisherige Einzugsermächtigung ersetzt. Die monatliche Abbuchung erfolgt weiter wie gewohnt, die Kunden sollten lediglich die mitgeteilte IBAN und BIC prüfen (diese sind z.B. auf dem Kontoauszug abgedruckt), müssen aber sonst nichts unternehmen.

Wofür steht SEPA?

SEPA steht für Single European Payments Area (Einheitlicher Euro- Zahlungsverkehrsraum). Mit SEPA wird der Zahlungsverkehrinnerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes so standardisiert, dass kein Unterschied mehr zwischen nationalem und internationalem Zahlungsverkehr besteht und die Zusammenarbeit zwischen Firmen aber auch Privatpersonen in unterschiedlichen Ländern vereinfacht wird.

Was ändert sich?

Die in Deutschland bisher übliche Überweisung oder Lastschrift mit Hilfe der Kontonummer und Bankleitzahl wird es ab dem 01.02.2014 nicht mehr geben. Die IBAN (International Bank Account Number) löst die Kontonummer ab und die BIC (Business Identifier Code) ersetzt in Zukunft die Bankzeitzahl. Zudem werden SEPA-Lastschriftmandate die in Deutschland sehr verbreitete Einzugsermächtigung ersetzen. Ein SEPA-Mandat enthält neben der Abbuchungserlaubnis für die empfangende Firma, nun zusätzlich eine Ermächtigung an die Bank bzw. das Kreditinstitut, welche die Abbuchung ausdrücklich freigibt. Einer Abbuchung im Rahmen eines SEPA-Mandats kann von dem Zahlenden zukünftig mit einer Frist von acht Wochen widersprochen werden.

Sie haben noch kein Lastschriftverfahren mit uns vereinbart oder haben noch Fragen zur SEPA-Umstellung bei den Stadtwerken?

Unser Kundenservice berät Sie gerne unter der Telefonnummer 0 80 71 / 90 88 – 0. Nutzen Sie das Lastschriftverfahren als einfachen Weg zur Zahlung Ihrer Strom- und/oder Wasserrechnungen.

 

Durch die SEPA-Umstellung entsteht für Sie kein Aufwand.

 

 

August 2013

500-ster Inn.Strom+ Kunde der Stadtwerke Wasserburg a. Inn

 

Glückwunsch an Frau und Herrn Maier, der Martin Maier Bauelemente aus Edling.

Bereits seit einigen Jahren beliefern die Stadtwerke Wasserburg a. Inn auch Kunden außerhalb ihres eigenen Netzes mit Strom. Im Juli 2013 wurde nun der 500-ste Vertrag unterschrieben. Die Firma Martin Maier Bauelemente verlegte Ihren Firmensitz von Wasserburg nach Edling. Obwohl das Stromnetz in Edling nicht von den Stadtwerken betrieben wird, muss Herr Maier aber nicht auf den gewohnten Service rund um die Stromlieferung und –abrechnung verzichten. Nur eine Unterschrift war notwendig um auch künftig wieder vom lokal ansässigen Stadtwerk beliefert zu werden. Als kleines Dankeschön erhielten Frau und Herr Maier vom 1. Bürgermeister der Stadt Wasserburg a. Inn, Herrn Kölbl, einen kleinen Präsentkorb sowie jeweils eine BADRIA-Freikarte für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überreicht.

Service direkt vor Ort, so lautet das Motto der Stadtwerke. Im Kundenbüro, direkt neben dem Gries-Parkplatz in Wasserburg a. Inn, fällt das Wechseln besonders leicht, da sich die Kunden vorab ausführlich beraten lassen können. „Wir freuen uns, dass wir als lokales Stadtwerk auch Bürgerinnen und Bürger außerhalb von Wasserburg a. Inn mit unseren Angeboten überzeugen“, so Gerhard Selig, Werkleiter der Stadtwerke Wasserburg a. Inn. Den guten Service der Stadtwerke Wasserburg a. Inn zeichnet vor allem derpersönliche Kontakt zu ihren Kunden aus.

Die meisten der 500 Kunden wechselten in den letzten zwei Jahren zu den Stadtwerken. Seit 01.04.2011 bieten die Stadtwerke Wasserburg a. Inn für acht umliegende Gemeinden (Albaching,Amerang, Babensham, Edling, Eiselfing, Griesstätt, Pfaffing, Rott a. Inn und auf Anfrage auch an vieleweitere Gemeinden) das Produkt Inn.Strom+ natur an, dass nicht nur im Preis überzeugt
sondernauch zu 100 % aus Ökostrom besteht.

 

Juli 2013

Neues Fahrzeug für das E-Werk – mit WS-Kennzeichen

 

Nun haben auch die ersten städtischen Fahrzeuge ein WS-Kennzeichen. Zum Beispiel der neue Astra mit Gasantrieb – der dem E-Werk gehört, wie das EW hinter dem Bindestrich verrät. Und mit dem Werkleiter Gerhard Selig (links) Bürgermeister Michael Kölbl ausbremste, denn eigentlich wollte der ja das erste städtische WS-Kennzeichen. “Und dann war ich ausgerechnet am Tag der Ausgabe beim Städtetag in Bayreuth…” Stadtfahrzeuge bekommen ein “IN” hinter das WS – “INN” gibt’s ja nicht, wie Kölbl bedauert. Dessen Dienstauto fährt ab heute mit WS. Und was kommt hinter dem IN? Die “1” – für den gewählten ersten Bürger. Der Werkleiter hat sich praktisch entschieden: die 9112 ist die Kostenstelle, auf der alle Ausgaben für dieses Auto abgerechnet werden. Quelle: Wasserburger Zeitung, Foto Syl

Juli 2013

Stadt/Stadtwerke-Mannschaft erfolgreich beim Benefiz-Fußballspiel

Spannend ging`s her beim „Cup der guten Hoffnung“, dem Benefiz-Fußballturnier verschiedener Wasserburger Firmen- und Hobbymannschaften, bei dem Torwartlegende Sepp Maier heuer den Anstoß übernahm. Auch die Mannschaft der Stadt und Stadtwerke ging wieder an den Start und erkämpfte sich einen beachtlichen 4. Platz von insgesamt 8 Mannschaften. Aber nicht der sportliche Erfolg stand im Vordergrund, sondern der gute Zwecke und die Gaudi. Der Erlös von 1.800 Euro kam dieses Mal der jungen MS-Gruppe zugute. Organisiert wurde das Turnier von der Verlierermannschaft des letzten Jahres, der Privatmolkerei Bauer, im nächsten Jahr sind dann die Lehrer des Gymnasiums dran.

 

Juli 2013

Trinkwasser unterwegs

 

Trinken ist gesund und lebensnotwendig. Auch unterwegs ist es wichtig, das Trinken nicht zu vergessen. Besonders jetzt im Sommer, egal ob beim Stadtbummel, bei einer Wanderung oder einer Radtour ist es wichtig, sich ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. Die beste Erfrischung: Natürliches Trinkwasser aus der Region – und das auch noch kostenlos. Viele Städte und Gemeinden, Wasserversorger und private Anbieter betreiben Trinkwasseranlagen. Aus Brunnen auf öffentlichen Plätzen erhalten Sie stets frisches, kühles und qualitativ hochwertiges Trinkwasser.

 

Auf der Internetseite www.trinkwasser-unterwegs.de können seit Herbst letzten Jahres Brunnenbetreiber ihre Trinkwasserbrunnen registrieren. Auf einen Blick können Sie die einzelnen Brunnen in den verschiedensten deutschen Städten finden. Oder Sie laden sich die entsprechende App runter, die weist Ihnen dann den kürzesten Weg zum nächsten Trinkwasserbrunnen.

 

Auch die Stadtwerke Wasserburg a. Inn haben ihren Brunnen, der auch jetzt schon bei durstigen Passanten sehr beliebt ist und häufig gentzt wird, bei www.trinkwasser-unterwegs.de angemeldet.

 

 

Juni 2013

Woraus setzt sich der Strompreis zusammen?

 

Grundsätzlich besteht der Strompreis (egal von welchem Lieferanten) aus den 3 folgenden Komponenten: Beschaffung/Vertrieb, Netznutzung und den gesetzlichen Steuern, Abgaben und Umlagen.

 

Beschaffung/Vertrieb beinhaltet im Wesentlichen den Preis für den erzeugten und gelieferten Strom, welcher maßgeblich an Großhandelsmärkten (Beispiel: European Energy Exchange (EEX)) bestimmt wird. Weiter sind z.B. Personalkosten, EDV-Kosten, Werbung, etc. enthalten sowie die Gewinnmarge des jeweiligen Stromanbieters.

 

Der Netzbetreiber, der das Stromnetzgebiet betreibt, in dem sich der Kunde befindet, erhält vom jeweiligen Stromlieferanten die Entgelte für die Netznutzung. Der Netzbetreiber kann diese Entgelte aber nicht willkürlich bestimmen. Auf gesetzlicher Basis genehmigt die Bundesnetzagentur bzw. die Regulierungsbehörde die zulässigen Preise. Sie setzen sich zusammen aus dem Arbeitspreis in Cent pro durchgeleiteter Kilowattstunde Strom sowie aus den Preisen für die Messung durch den Zähler, dem Betrieb des Zählers und der Abrechnung mit dem jeweiligen Lieferanten.

 

Die gesetzlichen Steuern, Abgaben und Umlagen verursachen den größten Anteil der Kosten. Ganz konkret fallen darunter folgende Posten:

  • EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien (Windkraft, Solarenergie, etc.)
  • KWK-Umlage im Sinne des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung)
  • § 19 Umlage zur Netzentgeltentlastung bzw. -befreiung stromintensiver Unternehmen
  • Offshore-Umlage zur Absicherung der Risiken bei der Anbindung von Offshore-Windparks
  • Konzessionsabgabe (= Entgelt für eingeräumte Wegerechte in Kommunen)
  • Stromsteuer zur Förderung einer klimafreundlicheren Politik sowie zur Stabilisierung des Rentenbeitragsniveaus
  • Umsatzsteuer (liegt aktuell bei 19%).

 

Nachfolgendes Diagramm verdeutlicht die Verteilung der Stromkosten eines durchschnittlichen Haushaltskunden in Wasserburg a. Inn.

 

 

 

 

Ein Haushaltskunde im Wasserburger Stromnetzgebiet, der im Jahr 3.500 kWh Strom verbraucht und das Produkt Inn.Strom natur (Ökostrom) gewählt hat, zahlt bei den Stadtwerken Wasserburg a. Inn 997,25 Euro / brutto, die sich folgendermaßen aufteilen.

 

 

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Mai 2013

Resolution des Werkausschusses der Stadt Wasserburg am Inn:

Der Werkausschuss der Stadtwerke Wasserburg a. Inn hat in seiner letzten Sitzung am 07.05.2013 der nachfolgenden Resolution gegen Liberalisierungspläne im Bereich der Wasserversorgung zugestimmt:

Der Beschluss des Binnenmarktausschusses des Europäischen Parlamentes vom 24.Januar 2013, die kommunale Wasserversorgung nicht als Ausnahmetatbestand anzuerkennen fordert zum Handeln auf.

In dem Bereich der Wasserversorgung besteht nicht der geringste Bedarf einer Veränderung. Dem gegenüber steht der Versuch, über eine neue Konzessionsvergabe bei Dienstleistungen eine Liberalisierung durch die Hintertüre einzuführen. Das ist ein Schritt in die falsche Richtung, wenn auch nur Teile der Wasserversorgung unter den Privatisierungsdruck kommen.

Die Wasserversorgung der Stadtwerke Wasserburg a. Inn geniest das uneingeschränkte Vertrauen der Bürger und sichert eine Trinkwasserqualität auf höchstem Niveau bei niedrigen Preisen.

Der Werkausschuss fordert im Einklang mit den kommunalen Spitzenverbänden die Bundesregierung auf, sich aktiv für eine Ausnahmeregelung einzusetzen und gegen die Liberalisierung der Wasserversorgung anzugehen. Vier von fünf Bundestagsfraktionen haben sich gegen den Einbezug der kommunalen Wasserwirtschaft in den Geltungsbereich der Richtlinie ausgesprochen.

Die Bevölkerung ist eindeutig dagegen – dieses überwältigende Votum der deutschen Öffentlichkeit darf nicht übergangen werden.

Wir fordern die Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, die im EU-Ministerrat die Richtlinie in dieser Form strikt abzulehnen. Wir fordern die gesamte Bundesregierung auf, ihre bisher abwartende und passive Haltung aufzugeben und aktiv mitzuhelfen, die bisherige sichere und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung in Deutschland zu schützen.

Stoppen Sie im EU-Ministerrat die drohende Privatisierung der Wasserverordnung in den Fällen, in denen Stadtwerke in ihren Unternehmen neben der Sparte Wasser- auch die Sparte Stromversorgung integriert haben. Wir brauchen eine Ausnahmereglung in der EU-Richtlinie, damit die Binnenmarktregeln nicht auf die Trinkwasserversorgung ausgedehnt werden. Die deutschen Verbraucher erwarten, dass die bewährte kommunale Trinkwasserversorgung zu fairen Preisen und in höchster Qualität nicht dem Gewinnstreben von Konzernen geopfert wird.

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Mai 2103

Insolvenz von Stromanbietern

 

Im April haben drei bekannte Stromanbieter, die auch Kunden in Wasserburg a. Inn beliefert haben, beim Amtsgericht Berlin einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Nachdem diese drei Unternehmen zunächst auf ihren Internetseiten veröffentlich hatten, dass trotz des Antrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Belieferung der Kunden dieser Unternehmen mit Strom fortgesetzt wird, wurde am 19.04.2013 von diesen Unternehmen erklärt, dass die Belieferung aller Kunden ab sofort eingestellt worden ist.

 

Das hatte gemäß § 38 EnWG zur Folge, dass sämtliche Kunden dieser Unternehmen sich ab 19.04.2013 in der sogenannten Ersatzversorgung befanden, die durch den örtlichen Grundversorger sichergestellt wird. Somit war die nahtlose Versorgung aller betroffenen Kunden mit Energie gewährleistet. Die betroffenen Kunden haben jedoch darauf zu achten, dass ein Anspruch auf Ersatzversorgung nur für maximal 3 Monate besteht. Deshalb sollten sie sich zeitnah um den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages kümmern.

 

Die Stadtwerke Wasserburg a. Inn stellen insofern interessante Tarife zur Verfügung und informieren gerne betroffene Kunden unter der Telefonnummer: 0 80 71 / 90 88 – 0 oder persönlich über aktuelle Angebote, die u. a. gewährleisten, dass kompetente Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.

 

Natürlich gibt es bei den Stadtwerken Wasserburg a. Inn auch keine Versorgung mit „Vorauskasse“. Anders war dies bei den jüngst insolvent gegangenen Stromanbietern, was dazu führte, dass für 100.000ende Kunden die Gelder, die sie im Rahmen der Vorauszahlung geleistet haben und für die noch kein Strom geliefert wurde, wohl weitgehend verloren gegangen sind bzw. verloren gehen werden.

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April 2013 – Gerhard Selig

neuer Werkleiter der Stadtwerke Wasserburg a. Inn

 

 

In der jüngsten Sitzung des Stadtrats stellte sich Gerhard Selig als neuer Leiter der Wasserburger Stadtwerke vor. Am 02. April trat er die Werkleiterstelle am Max-Emanuel-Platz, als Nachfolger von Kurt Fritsch, an.

 

Über 40 Jahre Berufserfahrung hat Gerhad Selig, die Liste seines ehrenamtlichen Engagement ist lang, darunter auch in der Kommunalpolitik. Der gebürtige Moosburger war in den 1990er-Jahren sechs Jahre Mitglied im Kreistag Freising, von 1984 bis 2002 war er Mitglied des Stadtrats in Moosburg, “ich weiß wie die Verwaltung tickt”, sagt Selig, der seit zehn Jahren in Tuntenhausen wohnt, nach einem Knick in seiner beruflichen Laufbahn. 42 Jahre arbeitete er bei der Süd-Chemie (SC) AG in Heufeld, 2011 wurde diese an den Schweizer Konzern Clariant veräußert. Seit 2000 war Selig Werkleiter des Katalysatorenwerkes der Süd-Chemie AG, verantwortlich für 200 Mitarbeiter in der Produktion, Technik, Instandhaltung, Qualitätssicherung und Logistig zur Herstellung von Katalysatoren. Ab 2007 außerdem Zweiter Geschäftsführer der SC Zeolites in Bitterfeld mit 50 Mitarbeitern und stellvertretender Leiter Produktion und Technik der SC in Heufeld.

 

Begonnen hatte Selig bei der SC als Chemielaborant-Lehrling Anfang der 1970er-Jahre. Weiterbildung stand auf seiner Agenda, zum Sicherheitsbeauftragten, zum Qualitätsmanager, Fachauditor, es folgt der Wechsel in die Produktion. Selig übernahm zusätzlich Aufgaben, so zum Beispiel die Vorbereitung eines Katalysatorenstandortes in Quatar, das Integrationsmanagement nach der Übernahme der ukrainischen Alvigo Catalyst Produktion, Technik, Infrastruktur und Qualitätssicherung in die SC zu intergrieren, er trug Mitverantwortung für die Werke im italienischen Novara und als die Schweizer der Betrieb in Heufeld übernommen hatten, kümmerte sich Selig um die Überführung der Prozesse und Abläufe der Süd-Chemie AG in den Clariant-Konzern. Dass er gekündigt werden könnte, daran hatte Selig nicht gedacht, und dann doch. Viel Zeit hatte er für seine letzten Aufgaben dort nicht. “Ich habe ein gut bestelltes Haus hinterlassen, aber es tut in der Sache weh. Mein Führungstil ist das nicht”.

 

Er sei, erzählt der neue Leiter der Stadtwerke handwerklich begabt, hat viel am Haus gemacht. Von seinem Vater gelernt hat er das Kräutersammlen, da musste er sich erst wieder einfinden, mittlerweile weiß er wieder wo welche Kräuter zu finden sind und was man damit machen kann. Auch in den Bergen wandert Gerhard Selig gerne, Fischen ist ein großes Hobby. “Aber von meinem Inneren Verständnis war das nicht alles erfüllend”. Ende letzten Jahres bewarb er sich um die Stelle der Stadtwerksleitung in Wasserburg und freut sich richtig auf seine neue Aufgabe. Die Stadtwerke möchte er stärken, das Badria aufwerten und die Energieberatung verstärken, “beim Energiesparen ist das Potential noch groß”.

 

(Quelle: Wasserburger Zeitung, 02.04.2013; vo)

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Inn.Strom natur 2012

Ökostrombilanz der Stadtwerke Wasserburg a. Inn

 

Bereits seit dem Jahr 2006 bieten die Stadtwerke Wasserburg a. Inn ein Ökostromprodukt an. Der Anteil der Ökostromkunden steigt von Jahr zu Jahr. Im Jahr 2012 stieg die Anzahl der Ökostromkunden von 1.100 auf gut 1.800 an.

Insgesamt haben die Stadtwerke Wasserburg a. Inn im Jahr 2012 fast 40,5 Millionen kWh Strom an ca. 6.300 Haushalte und Gewerbetreibende in und um Wasserburg a. Inn geliefert. Die darin enthaltenen, rund 1.800 Ökostromkunden haben ca. 8,5 Millionen kWh Strom verbraucht.

 

Wie wird der Inn.Strom natur zum Ökostrom?

Im Jahr 2012 haben die Stadtwerke 11,5 Millionen kWh „TÜV-zertifizierten” Strom aus erneuerbaren Energien (Wasserkraft) erworben.

Das TÜV-Süd-Zertifikat garantiert eine Stromerzeugung aus erneuerbaren bzw. aus umweltfreundlichen Energien; dabei wird ein strenger Kriterienkatalog angewendet. Somit ist nicht nur sichergestellt, dass die genannten 1.800 Ökostromkunden mit einem Gesamtverbrauch von rund 8,5 Millionen kWh garantiert erneuerbare Energie bezogen haben, sondern auch für den Eigenverbrauch diverser Betriebe der Stadtwerke (z.B. BADRIA) und auch für alle Liegenschaften der Stadt Wasserburg a. Inn reicht der eingekaufte Ökostrom.

 

Höherer Ökostromanteil im gesamten Strommix der Stadtwerke

Obwohl die Nachfrage nach Ökostrom auch in Wasserburg a. Inn ansteigt, werden die Stadtwerke voraussichtlich auch in den kommenden Jahren mehr Ökostrom einkaufen als verkaufen bzw. selbst verbrauchen. Somit wird der Anteil der Erneuerbaren Energien im sogenannten Strommix auch für die Nichtökostromkunden der Stadtwerke Wasserburg a. Inn voraussichtlich höher liegen als der im bundesweiten Mix.

 

Klimaschutz leisten und gleichzeitig Stromkosten reduzieren

Das Ökostromprodukt Inn.Strom natur ist übrigens nicht für jeden Kunden teurer als ein sogenanntes „Graustromprodukt”. Stromkunden mit niedrigem Verbrauch, bis ca. 2.000 kWh pro Jahr, profitieren von der niedrigen Grundgebühr des Inn.Strom natur und können mit dem Ökoprodukt nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten sondern auch noch Geld sparen.

Mehr Informationen zu unseren einzelnen Stromprodukten erhalten Sie unter www.stadtwerke-wasserburg.de oder persönlich bei unserer Kundenberatung (Tel. 0 80 71 / 90 88 – 0).

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Schadstofffreies „Flüsterfahrzeug“ für die Stadtwerke

 

Eine kurze Einweisung und dann war Bürgermeister Michael Kölbl mit dem neuen Elektro-Fahrzeug der Stadtwerke Wasserburg a. Inn auf einer Proberunde unterwegs. Der „Kangoo“ wurde für die Monteure des E-Werks angeschafft und mit einer entsprechenden Einrichtung für Handwerkszeug und Teile ausgestattet. Die maximale Reichweite des Fahrzeugs beträgt 170 Kilometer, dann muss „getankt“ werden – der eigene Ökostrom natürlich. Die Stadtwerke haben die Lithium-Ionen-Batterie nicht gekauft, sondern gemietet. Damit ist man immer auf dem neuesten Stand der Technik beziehungsweise hat sofort Ersatz, wenn doch einmal was sein sollte. Die Monteure sind mit dem Fahrzeug bisher sehr zufrieden, jederzeit bremsbereit muss man allerdings sein, der 60 PS starke Kangoo ist nämlich so leise, dass ihn Fußgänger oder Radfahrer nicht hören. „Da hört man wirklich fast gar nichts, nur das Windgeräusch“, stellte auch Kölbl bei seiner Probefahrt fest, „und die Beschleunigung ist auch anständig“.

 

Wer sich für Elektrofahrzeuge interessiert kann jederzeit einen Termin mit dem Technischen Leiter EW (Netz), Herrn Klein, Telefon 0 80 71 / 90 88 – 10, vereinbaren und sich den Kangoo, den Elektroroller oder ein Elektrofahrrad genauer ansehen.

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Erneuerbare Energien 2012

Photovoltaikbilanz Stadtwerke

 

Nachdem im Januar die Jahresabrechnung bei den Stadtwerken durchgeführt wurde, können nun auch erste Zahlen zu den Stromeinspeisemengen der Photovoltaikanlagen im Netz der Stadtwerke genannt werden.

 

Insgesamt sind ca. 140 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von fast 2.600 kWp im Wasserburger Stromnetz installiert. Eingespeist haben diese 140 Anlagen ca. 2 Millionen Kilowattstunden Strom. Hinzu kommt an erneuerbare Energie noch die Menge des kleinen Wasserkraftwerkes an der Wuhr, 2012 waren das 100.500 kWh.

 

Die Photovoltaikanlagen der Stadtwerke haben folgende Stromerträge geliefert:

 

Ort der Anlage

Inbetriebnahmedatum

Installierte Leistung

Strommenge 2012

BADRIA 01.08.1999 10,56 kWp 8.595 kWh
Klosterweg 17 29.06.2011 15,36 kWp 16.640 kWh
Klosterweg 9 07.07.2011 15,36 kWp 16.095 kWh
Klosterweg 13 07.07.2011 15,36 kWp 16.645 kWh
Bahnhofsplatz 02.12.2011 33,84 kWp 29.286 kWh

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Betriebsleiterwechsel im Wasserwerk

 

Zum 01.01.2013 hat die Freizeitphase der Altersteilzeit vom langjährigen Betriebsleiter des Wasserwerkes Johann Maier begonnen. Bei der Jahresabschlusssitzung des Stadtrates, im Dezember, wurde Herr Maier noch kurz vor Amtsende für sein 30-jähriges Betriebsjubiläum geehrt und nochmals vor dem kompletten Stadtrat verabschiedet. Mit großer Freude nahm er die Urkunde und den Geschenkkorb von Bürgermeister Michael Kölbl entgegen.

Herr Maier blickt gern auf die Jahre bei den Stadtwerken zurück. Hat er doch viele große Baustellen erfolgreich abgewickelt und stets dafür gesorgt, dass die Wasserburger BürgerInnen rund um die Uhr mit reinem Trinkwasser versorgt sind. Die Stadtwerke bedanken sich auch an dieser Stelle nochmals herzlich bei Herrn Maier, für den langjährigen, stets zuverlässigen und kompetenten Einsatz als Betriebsleiter des Wasserwerkes und zusätzlich seit Dezember 2002 auch als stellvertretender Werkleiter. Die Stadtwerke wünschen ihm alles Gute für die Zukunft, die er im Hinblick auf seinen bisherigen Wirkungskreis beruhigt angehen kann. Seine Nachfolger stehen bereits fest und bringen alle Voraussetzungen für einen reibungslosen Wechsel mit.

 

Neuer Betriebsleiter ist seit 01. Januar Josef Mayer (Foto links). Herr Mayer besetzt bereits seit 1987 die Stelle des stellvertretenden Betriebsleiters im Wasserwerk und ist somit mit seinen künftigen Aufgaben bestens vertraut.

 

Auch die Stelle des stellvertretenden Betriebsleiters konnte intern besetzt werden. Herr Thomas Bernhart (Foto rechts), der bereits seit 2001 als Wassermonteur beschäftigt ist, hat im Jahr 2012 die Prüfung zum Wassermeister erfolgreich abgeschlossen und bringt somit ebenfalls alle Voraussetzung zur Erfüllung seiner neuen Aufgaben mit.

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Wichtige Informationen zur Strompreisanpassung 2013

 

Warum steigt der Strompreis?

 

Der Preisanstieg ist vor allem auf den dramatischen Anstieg der staatlichen Steuern und Abgaben wie insbesondere der EEG-Umlage 2013 sowie auf die Erhöhung der Netznutzungsentgelte zurückzuführen. Die staatlich regulierten Netznutzungsentgelte der Stadtwerke Wasserburg a. Inn werden ab 2013 um voraussichtlich 1,20 Cent / netto erhöht. Da auch diese Bestandteil des Strompreises sind, ist eine Preisanpassung ab dem 01.01.2013 leider unumgänglich.

Der Anstieg der Staatslasten lässt sich auch durch größere Effizienz bei Vertrieb und Service sowie durch vorausschauenden Stromeinkauf leider nicht mehr auffangen.

Der VBEW (Verband der Bayerisches Elektrizitätswirtschaft) hat aufgrund des enormen Anstiegs des „staatlichen Anteils” am Strompreis folgende Grafik und die dazugehörigen Erläuterungen veröffentlicht:

Erläuterung zu den staatlich induzierten Preisbestandteilen:

 

Konzessionsabgabe
Die Konzessionsabgabe ist ein Entgelt an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen. Ihre Höhe variiert in Abhängigkeit von der Gemeindegröße zwischen 1,32 und 2,39 ct/kWh (§ 2 Konzessionsabgabenverordnung (KAV)).

 

Stromsteuer/Energiesteuer

Die Stromsteuer/Energiesteuer ist eine durch das Stromsteuergesetz/Energiesteuergesetz geregelte Steuer auf den Energieverbrauch.

 

EEG-Umlage

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien gefördert. Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

KWK-G Umlage

Mit der KWK-G-Umlage wird die ressourcenschonende gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme gefördert. Die aus dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

§ 19 StromNEV-Umlage

Mit der § 19 StromNEV-Umlage wird die Entlastung bzw. Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert. Die aus der Strom-Netzentgeltverordnung (StromNEV) entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

Offshore-Haftungsumlage

Mit der Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f Energie-wirtschaftsgesetz, welche voraussichtlich zum 1.1.2013 wirksam wird, werden Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abgesichert. Die aus der Offshore-Haftungsumlage entstehenden Belastungen werden bundesweit auf die Letztverbraucher umgelegt.

 

Mehrwertsteuer (i.H.v. 19%)

Die Mehrwertsteuer wird für den gesamten Strompreis mit all seinen Bestandteilen erhoben.

Häufig gestellte Fragen zur Preisanpassung:

 

Ab wann gelten die neuen Preise?

Ab 01. Januar 2013

 

Um wieviel erhöht sich mein Preis?

Die Erhöhung variiert von Produkt zu Produkt zwischen 2,38 Cent brutto bis 4,05 Cent brutto pro Kilowattstunde. Jeder Stromkunde hat aber auch bereits ein persönliches Schreiben erhalten, womit die genaue Erhöhung mitgeteilt wurde. Die ab 2013 gültigen Preise der einzelnen Produkte können Sie hier einsehen.

 

Werden die Abschläge angepasst?

Ja, die monatlichen Abschläge werden angepasst. Die genaue Höhe des neuen Betrages wird den Kunden mit der Jahresabrechnung 2012 mitgeteilt. Diese wird voraussichtlich Mitte Januar versendet.

 

Wo findet man mehr Informationen zu Umlagen und Abgaben?

Auf der Internetseite www.eeg-kwk.net

 

Welcher Stadtwerke-Stromtarif ist der günstigste?

Das ist von Kunde zu Kunde bzw. von Verbrauch zu Verbrauch verschieden. Die Mitarbeiter der Kundenberatung der Stadtwerke prüfen auf Anfrage gerne Ihren derzeitigen Tarif und empfehlen Ihnen das für Sie günstigste Stromprodukt. Eine Umstellung des Tarifs ist jederzeit möglich.

 

Kann ich meinen Stromliefervertrag kündigen?

Als Kunde sind Sie im Falle einer Preisänderung dazu berechtigt, den Vertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.

 

Lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters?

Das sollten Sie genau prüfen! Verbraucherschützer warnen zur Vorsicht beim Preisvergleich. Achten Sie auf das Kleingedruckte, auf einmalige Bonus-Regelungen oder Preiserhöhungen bei Mehrverbrauch etc.. Leider werden in diversen Internetportalen auch immer wieder unfaire Vergleiche dargestellt. Falls Sie sich nicht sicher sind, können Sie gerne bei uns nachfragen!

 

Haben Sie weitere Fragen? Wir sind gerne für Sie da:

telefonisch unter: 0 80 71 / 90 88 – 0

persönlich von:
Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag bis Donnerstag von 13.00 bis 16.30 Uhr

E-Mail an: info@stadtwerke-wasserburg.de

 

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Feldbegehung im Wasserschutzgebiet Fuchsthal – Oktober 2012

 

Landwirte und Stadtwerke arbeiten weiter am Trinkwasserschutz und besichtigen Versuchsflächen im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal

 

Seit mittlerweile neun Jahren arbeiten Landwirte und Stadtwerke gemeinsam daran, die Landwirtschaft im Wassereinzugsgebiet Fuchsthal grundwasserschonend zu gestalten. „Da der Wasserschutz zum Teil ganz andere Maßnahmen benötigt als in der normalen Landwirtschaft üblich, legen wir mit den Landwirten Demonstrationsflächen an, auf denen sie besondere Grundwasserschutzmaßnahmen ausprobieren“, erklärte Wasserschutzberater Werner Rauhögger von der Firma Ecozept. Er betreut die freiwillige Kooperation zwischen den Landwirten und den Stadtwerken und leitete die diesjährige herbstliche Feldbegehung, an der auch Otto Zwiefelhofer als Vertreter des Stadtrats und der stellvertretende Betriebsleiter Josef Mayer teilnahmen.

Sehr beeindruckt zeigten sich die Landwirte davon, wie gut die Biogasmischung von Landwirt Klaus Friesinger aussah. Er hatte eine überjährige Rotkleegrasmischung ausgesät, die weniger als die Hälfte der Stickstoffdüngung benötigt als reine Grasmischungen. „Wenn die Biogas-Landwirte diese Mischung auf ihren Flächen im Wassereinzugsgebiet verwenden, schonen sie das Grundwasser und tun ihrem Boden und ihrer Biogasanlage etwas Gutes“ führte Wasserschutzberater Rauhögger aus. Denn die Kleegrasmischung verbessere neben der Bodenfruchtbarkeit auch die Qualität des Biogassubstrats.

 

Auch die Untersaaten auf dem Maisstoppelfeld von Josef Sonnenholzner waren gut entwickelt. Er hatte verschiedene Untersaatvarianten in den wachsenden Maisbestand gesät, kurz bevor der Mais die Reihen schloss. Nach der Maisernte kann sich nun noch im Herbst ein flächendeckender Grasbestand auf den Maisstoppeln entwickeln. Die Gräser nehmen den freien Bodenstickstoff über Herbst und Winter auf und schützen ihn so vor Auswaschung ins Grundwasser.

 

Weitere Besichtigungsstationen waren eine Grünlandnachsaat und eine Wasserschutz-Zwischenfruchtmischung auf dem Feld von Peter Lazarus. Am Ende der Feldbegehung dankte Stadtrat Zwiefelhofer den Landwirten ausdrücklich für ihr Engagement: „Die interessanten Demonstrationsversuche zeigen, dass unsere freiwillige Kooperation zum Grundwasserschutz nach wie vor sehr lebendig ist und die Landwirte im Fuchsthal sich aktiv um die Trinkwasserqualität bemühen.“

 

Spende an den Bund Naturschutz- Inn.Strom+ natur – September 2012

Als die Stadtwerke Wasserburg a. Inn im April letzten Jahres ein Ökostromprodukt für acht umliegende Gemeinden von Wasserburg a. Inn eingeführt haben, wurde den neuen Kunden versprochen, für jeden Vertragsabschluss im Jahr 2011 einen Betrag in Höhe von 5 Euro für ein regionales Naturschutzprojekt zu spenden. Im April diesen Jahres konnten die Stadtwerke den Bund Naturschutz Bayern e.V., Ortsgruppe Wasserburg, einen Spendenbetrag in Höhe von 1.500 Euro überreichen. Es werden damit Aktionen und Projekte mit Kindern durchgeführt, bei denen ihnen die Natur spielerisch nahe gebracht werden soll. Letzte Woche hat Herr Graedler vom Bund Naturschutz den Stadtwerken nun ein paar Bilder des letzten Projektes zukommen lassen. Im interkulturellen Garten in Wasserburg a. Inn haben Kinder unter fachkundiger Anleitung von Raphael Dengler und mit großer Freude ein „Insektenhotel“ errichtet.

 

 

September 2012 – Radlausflug zum Wasserschutzgebiet Fuchsthal, nähe Evenhausen

 

Samstag, 22.09.2012 | Treffpunkt 14:00 Uhr am BADRIA-Parkplatz

 

Wissen Sie, woher das Wasserburger Trinkwasser kommt? Schon seit über 120 Jahren wird es im Wasserquellgebiet Fuchsthal, in der Gemeinde Eiselfing, gefördert und von dort über eine Leitung nach Wasserburg transportiert.

 

Wer sich über den Weg unseres Trinkwassers und über das Wasserschutzgebiet in Fuchsthal einmal genauer informieren möchte, ist herzlich eingeladen bei einer kleinen Radltour am Samstag, den 22. September teilzunehmen. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr am BADRIA-Parkplatz. Nach einer kurzen Besichtigung des Wasserhochbehälters und der Pumpstation am Fröschlanger, geht es mit dem Fahrrad Richtung Eiselfing und von dort weiter zum Wasserquellgebiet Fuchsthal, nähe Evenhausen. Wassermeister Josef Mayer informiert dort fachkundig über die Förderung des Trinkwassers, außerdem können sich die Radler mit kostenlosen Getränken erfrischen, bevor es wieder zurück nach Wasserburg geht. Bei der Rückfahrt ist eine Einkehr im Gasthaus Sanftl in Eiselfing geplant. Um ca. 17.00 Uhr sind wir wieder zurück am BADRIA-Parkplatz. Die Strecke ist ca. 10 Kilometer lang und nicht anspruchsvoll, auch Kinder können mitfahren. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Regen findet die Radltour nicht statt. Wer vorab noch Fragen hat kann sich gerne bei Herrn Mayer unter Tel. 0 80 71 / 90 88 – 23 oder per E-Mail an wasser@stadtwerke-wasserburg.de informieren.

Juni 2012 – Neuer Trinkwasserbrunnen bei den Stadtwerken

 

Mit Musik und Weißwürsten gefeiert haben Mitarbeiter der Stadtwerke, der Stadtverwaltung, einige Stadträte, Pfarrer Holger Möller und Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl den neuen Brunen bei den Stadtwerken mit der Figur des heiligen Johannes der Täufer.

Es ist der fünfte Brunnen in der Stadt Wasserburg a. Inn, der rund um die Uhr frisches Trinkwasser liefert, “ein Glück, dass die Stadt mit soviel Trinkwasser gesegnet ist”, meinten nicht nur die beiden Geistlichen, die den Brunnen weihten.

Im Rahmen der energetischen Sanierung des Wasserwerkgebäudes im letzten Jahr, musste auch der Vorplatz des Wasserwerkes neu gestaltet werden. Was wäre da passender als ein Trinkwasserbrunnen? Johann Maier, der Betriebsleiter des Wasserwerkes sieht im neuen Brunnen aber nicht nur eine Aufwertung des Vorplatzes sondern auch noch einen praktischen, zusätzlichen Nutzen. Das Wasserwerkgebäude wird nämlich über eine 100er-Hauptleitung versorgt, die für ein „normales“ Gebäude eigentlich überdimensioniert ist, aber aus Feuerschutzgründen notwendig. Durch den Brunnen wird die Leitung nun ständig genutzt, somit steht das Wasser nicht mehr wie bisher teilweise mehrere Tage ungenutzt in der Leitung.

 

Der Brunnen wurde durch viel Eigenarbeit der Wasserwerksmonteure errichtet. Die Form für die Bronzefigur hat Erich Baumgartner gestaltet. Am Freitag, den 08. Juni wurde der Brunnen im Rahmen einer ökumenischen Feierlichkeit dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht.

 

 

April 2012 – Stadtwerke spenden 1.500 Euro an die Ortsgruppe Wasserburg des Bund Naturschutz Bayern e.V.

 

 

Seit 01. April 2011 liefern die Stadtwerke Wasserburg a. Inn auch Strom in umliegende Gemeinden. Inn.Strom+ natur heißt das Ökostromprodukt, das Bürgerinnen und Bürger aus Albaching, Amerang, Babensham, Edling, Eiselfing, Griesstätt, Pfaffing, Rott am Inn, Schnaitsee und Schechen beziehen können. Und wie im letzten Jahr versprochen, haben die Stadtwerke nun für jeden im Jahr 2011 geschlossenen Vertrag 5 Euro für ein regionales Naturschutzprojekt gespendet. Es waren zwar nicht ganz 300 neue Kunden, doch war man sich bei den Stadtwerken sofort einig, den Spendenbetrag auf volle 1.500 Euro aufzurunden.

 

Am Donnerstag, 26. April fand nun die Spendenübergabe statt. Als Vertreter von den Stadtwerken haben der 3. Bürgermeister Otto Zwiefelhofer und der stellvertretende Werkleiter Johann Maier 1.500 Euro an Gert Graedler, Vorsitzender der Ortsgruppe Wasserburg des Bund Naturschutzes Bayern e.V. überreicht. Bei der Spenden-übergabe war auch Harald Lorenz von der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landschaftspflege im Landratsamt Rosenheim, mit dabei.

Nachdem sich die Stadtwerke über mehrere regionale Projekte informiert hatten, war man sich einig dass die 1.500 Euro beim Bund Naturschutz Bayern e.V. bestens angelegt sind. Herr Graedler hat den Stadtwerken ein ganz besonderes Projekt vorgestellt. Das Geld wird Kindergärten in und um Wasserburg zu Gute kommen. In Zusammenarbeit mit Herrn Lorenz können sich interessierte Kindergärten fachkundig beraten lassen, wie Kindern spielerisch die Natur nahegebracht werden kann. Schließlich kann den Erwachsenen von morgen nicht früh genug vor Augen geführt werden, wie wichtig es ist, die Natur zu schätzen und zu schützen um sie auch für künftige Generationen zu erhalten. Unglaublich wichtig ist es dabei, Kindern die Möglichkeit zu geben, in der freien Natur zu spielen, um sie so wichtige elementare Naturerfahrungen sammeln lassen zu können, so Herr Lorenz.

Die Beratung des ersten von bisher neun interessierten Kindergärten, fand nun am Donnerstag im Wasserburger Montessori-Kindergarten statt. Herr Lorenz konnte bereits viele praktische Tipps beispielsweise zur möglichst naturnahen Gestaltung der Gartenanlage geben. Zusammen mit den Kindern sollen nun aber auch konkrete Projekte, wie z.B. das Bauen eines Insektenhotels, eines Weidentipis zum Spielen oder einfach nur das Anlegen eines eigenen kleinen Blumenbeetes umgesetzt werden. Bei der Umsetzung dieser Projekte werden die Kinder und Kindergartenleiterinnen von Herrn Raphael Dengler, der sich in der Ausbildung zum Naturpädagogen befindet, fachkundig unterstützt.

 

Die Stadtwerke freuen sich sehr, mit der Spende einen Beitrag zur Umsetzung dieses Naturschutzprojektes leisten zu können und bedanken sich nochmal herzlich bei allen Inn.Strom+ natur – Kunden aus dem Jahr 2011, denn nur durch ihren Wechsel zu den Stadtwerken kam es überhaupt zu dieser Spende. Vielen Dank!

 

Foto: Herr Lorenz, Herr Maier, Herr Graedler und Herr Zwiefelhofer sowie Kinder des Montessori-Kindergarten in Wasserburg a. Inn bei der Spendenübergabe