Zurück zu den Stadtwerken Wasserburg: Schluss mit dem jährlichen Stromanbieter-Karussell!

Wasserburg am Inn: Jahrelang war Familie Behrend aus Wasserburg auf der Suche nach dem günstigsten Stromanbieter. Preise vergleichen, Anbieter wechseln, Wechselprämien mitnehmen – und nach einem Jahr – alles wieder von vorne. Seit dem 1. Oktober ist damit Schluss: Familie Behrend bezieht ihren Strom wieder vollständig von den Stadtwerken Wasserburg am Inn. Und das aus gutem Grund.

Viele Stromkunden kennen das Spiel: Auf den Vergleichsportalen locken die Anbieter mit einem günstigen Strompreis oder einer attraktiven Wechselprämie. Da glaubt man im ersten Moment etwas sparen zu können, doch wir alle wissen, dass auch Discounter nichts zu verschenken haben. Spätestens nach einem Jahr ist die Freude vorbei: Der Bonus läuft aus, der Strompreis steigt und schon beginnt die Suche nach dem nächsten vermeintlich günstigen Angebot. Auch Herr Behrend kennt dieses Spiel nur zu gut. Über viele Jahre hinweg wechselte er regelmäßig seinen Stromanbieter. Grünstrom, eprimo, E.ON und zuletzt Ostrom – die Liste seiner bisherigen Anbieter findet sich immer in den Top 10 der Vergleichsportale wieder.

„Der Vorteil lag für uns darin, dass mit der jeweils integrierten Wechselprämie die Kosten im ersten Jahr etwas geringer waren als bei den Stadtwerken Wasserburg“, berichtet Herr Behrend rückblickend. Doch die anfängliche Ersparnis hatte ihren Preis. Nach seinen Erfahrungen stiegen die Strompreise spätestens nach einem Jahr deutlich an. Um weiterhin günstigen Strom zu beziehen, musste man erneut Angebote vergleichen, Tarife prüfen und den Anbieter wechseln.

Und so wurde aus der Suche nach dem günstigsten Stromtarif eine Art jährliches Pflichtprogramm. Während andere im Herbst ihre Winterreifen wechseln, stand bei Familie Behrend regelmäßig der Stromanbieterwechsel auf dem Programm.

Günstiger Strom – auch ohne jährlichen Anbieterwechsel

Irgendwann stellte sich für Herrn Behrend die Frage: Muss das eigentlich jedes Jahr sein? Nach Jahren des regelmäßigen Wechselns hat er sich für einen anderen Weg entschieden. Seit dem 1. Oktober 2026 bezieht sein Haushalt den Strom wieder von den Stadtwerken Wasserburg. Ausschlaggebend war für ihn die Erkenntnis, dass ein dauerhaft günstiger Stromtarif auch ohne jährliche Wechselprämien attraktiv sein kann. Schließlich ist der günstigste Stromtarif nicht unbedingt derjenige, der im ersten Jahr mit dem größten Rabatt winkt.

„Die Stadtwerke Wasserburg bieten seit vier Jahren einen sehr günstigen und vor allem preisstabilen Tarif, den wir ohne Wechselstress nutzen können und wollen“, erklärt Herr Behrend.

Genau hier setzt die Tarifphilosophie der Stadtwerke Wasserburg an: Statt kurzfristiger Wechselboni setzen die Stadtwerke auf faire und langfristig günstige Strompreise, von denen Neu- und Bestandskunden gleichermaßen profitieren. Das bedeutet: Wer bereits Kunde ist, muss nicht erst kündigen und als Neukunde zurückkommen, um einen attraktiven Tarif zu erhalten. Die Stadtwerke Wasserburg haben einen Versorgungsauftrag und keinen Auftrag zur Profitmaximierung.

Haushaltsstrom und Elektromobilität – alles aus einer Hand

Für Familie Behrend gibt es noch einen weiteren Grund für die Rückkehr zu den Stadtwerken: Die Familie nutzt bereits einen separaten Stromanschluss für ihre Wallbox in der Tiefgarage, über den sie ihr Elektroauto mit Strom von den Stadtwerken Wasserburg lädt. Während das Elektroauto also schon länger mit Wasserburger Strom unterwegs war, machte der Haushaltsstrom noch einen kleinen Umweg über andere Anbieter.

Seit dem 1. Oktober werden beide Anschlüsse von den Stadtwerken Wasserburg versorgt. Ob das Elektroauto in der Tiefgarage grüne Energie tankt oder zu Hause die Waschmaschine läuft – der Strom kommt wieder aus einer Hand. Und bei Fragen gibt es einen persönlichen Ansprechpartner direkt vor Ort. „Wir sind überzeugt, dass wir von den Stadtwerken ein gutes, faires Produkt erhalten.“, fasst Herr Behrend seine Entscheidung zusammen.

Sein persönliches Fazit lautet deshalb: „Alles aus einer Hand.“

Und das jährliche Stromanbieter-Karussell? Das darf sich künftig gerne ohne Familie Behrend weiterdrehen.